Europas neues Raumschiff Vortex-S: Eine Partnerschaft zwischen Dassault und OHB

Die führenden Unternehmen der europäischen Luft- und Raumfahrtindustrie, das französische Dassault Aviation und das deutsche Unternehmen OHB, haben die Gründung eines Konsortiums zur Entwicklung eines Mehrzweck-Raumgleiters namens Vortex-S bekannt gegeben. Dieses bei der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) eingereichte Projekt zielt darauf ab, die technologische Unabhängigkeit Europas im Bereich orbitaler Transporte zu sichern. Dies berichtet ein Bericht von.
Vortex-S wird in der Lage sein, regelmäßige Flüge zu Raumstationen durchzuführen und autonome wissenschaftliche Missionen auszuführen. Im Rahmen der Partnerschaft fungiert Dassault Aviation als Hauptarchitekt und Systemintegrator des Raumschiffs, während OHB für die Entwicklung und Integration des Servicemoduls verantwortlich sein wird.
Dassault Aviation CEO Eric Trappier betonte, dass dieses Bündnis ein natürlicher Schritt zur Stärkung der europäischen Souveränität im Weltraum sei. OHB-Vorstandsvorsitzender Marco Fuchs merkte an, dass die Erfahrung von Dassault bei der Entwicklung der Rafale-Kampfflugzeuge perfekt mit der Expertise von OHB im Bereich der Satellitentechnologien harmoniere.
Das Fundament des Projekts basiert auf Hyperschalltechnologien und Steuerungssystemen aus dem früheren Hermes-Programm von Dassault Aviation sowie dem experimentellen Projekt IXV (Intermediate eXperimental Vehicle). Vortex-S ist eine offene Initiative, und es wird erwartet, dass sich in Zukunft weitere große europäische Unternehmen anschließen werden.
Sollte die ESA das Projekt genehmigen, wird Vortex-S im nächsten Jahrzehnt zum wichtigsten Transportsystem Europas. Dies würde die Abhängigkeit der Agentur von ausländischen Diensten verringern und die Möglichkeiten für biologische und physikalische Experimente im niedrigen Erdorbit erheblich erweitern.
Lesen Sie „Zamin“ auf Telegram!