Fenix Space testet raketenstartsystem ohne Weltraumbahnhof

Das kalifornische Startup Fenix Space hat einen wichtigen Schritt zur Entwicklung eines neuen Systems für den Transport von Nutzlasten in die Umlaufbahn gemacht, das unabhängig von traditionellen Weltraumbahnhöfen funktioniert. Das Unternehmen schloss eine einwöchige Testphase des Prototyps Fenix Alpha ab, bei der die Fähigkeit des Geräts bestätigt wurde, Start- und Landevorgänge auf herkömmlicher Flugplatzinfrastruktur anstelle von vertikalen Startrampen durchzuführen. Dies berichtet Ixbt.com berichtet darüber.
Die von Fenix Space vorgeschlagene Methode ähnelt einem Segelflugzeugstart: Das Startgerät hebt als Anhänger hinter einem Trägerflugzeug ab. Nach der Trennung in einer bestimmten Höhe zündet das Gerät seine Triebwerke und nimmt Kurs auf den Weltraum. Während vier Testflügen trennte sich der Prototyp erfolgreich vom Träger und führte autonome Manöver aus.
Die Steuerung erfolgte mithilfe der firmeneigenen Software und Avionik. Diese Technologien werden in Zukunft in die Fenix 1.0 Rakete integriert. Die Relevanz des Projekts ergibt sich aus der Überlastung der US-Weltraumbahnhöfe. Von 2022 bis 2025 hat sich die Anzahl der Orbitalstarts in den USA mehr als verdoppelt, doch die Branche ist immer noch auf zwei Hauptstandorte aus den 1960er Jahren angewiesen.
Jason Lee, CEO von Fenix Space, betonte, dass die Nutzung bestehender Landebahnen und wiederverwendbarer Luftfahrzeuge die Missionskosten erheblich senken wird. Das Unternehmen plant den kommerziellen Start des Systems für 2028. In der Anfangsphase ist die Beförderung kleiner Satelliten in den niedrigen Erdorbit sowie die Durchführung von Hyperschalltests vorgesehen.
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