Der Iran wählte den Weg zum Frieden über Pakistan und China

Angesichts der verschärften Spannungen auf der globalen politischen Bühne waren Pakistans diplomatische Bemühungen und Chinas Intervention in letzter Minute entscheidend dafür, dass der Iran einem Waffenstillstand zustimmte. Laut Quellen der New York Times wollte der Iran mit dieser Unterstützung eine Eskalation der Konflikte in der Region verhindern.
Daher werden direkte Verhandlungen zwischen US-amerikanischen und iranischen Delegationen in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad erwartet. Da Trumps Ultimatum bald abläuft, appellierte der pakistanische Premierminister Shahbaz Sharif an den US-Präsidenten, die Frist um zwei Wochen zu verlängern und die iranische Führung aufzufordern, die Straße von Hormus zu öffnen. Sowohl die USA als auch der Iran dankten dem pakistanischen Präsidenten in ihren Erklärungen zum Waffenstillstand und betonten, dass das Abkommen auch für den Libanon gelte.
Die iranische Nachrichtenagentur Tasnim berichtete, die Gespräche würden am 10. April beginnen und zwei Wochen dauern, könnten aber bei beidseitiger Zustimmung verlängert werden. Axios meldete zudem, dass Vizepräsident J.D. Vance die US-Delegation leiten werde.
Pakistan hat sich im Zuge der Eskalation des Krieges im Nahen Osten zu einem wichtigen Vermittler zwischen den USA und dem Iran entwickelt. Laut Reuters wurde ein zweistufiger Plan zur Beendigung des Krieges vorbereitet: zunächst ein sofortiger Waffenstillstand und die Öffnung der Straße von Hormus, anschließend ein endgültiges Abkommen.
Die Nachricht wirkte sich auch auf die globalen Ölmärkte aus. Der Preis für Brent-Rohöl fiel unter 100 US-Dollar pro Barrel auf 94,50 US-Dollar. WTI-Rohöl gab um 19 Prozent nach. Beobachter prognostizieren, dass der Brent-Preis bis Mai auf 150 US-Dollar steigen könnte, sollte es im Nahen Osten zu keinem Friedensabkommen kommen.
Gleichzeitig sind die aktuellen Preise immer noch höher als vor dem Krieg; beispielsweise lag der Preis für Brent-Rohöl am 27. Februar bei 67,02 US-Dollar pro Barrel. Dies zeigt, dass auf den globalen Wirtschafts- und Energiemärkten weiterhin Vorsicht und Beobachtung geboten sind.
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