Preise für GPU-Miete in sechs Monaten um mehr als 25 Prozent gestiegen

Große Cloud-Anbieter wie Microsoft, Amazon und CoreWeave haben die Kapazitäten ihrer Grafikprozessoren (GPU) primär für Anthropic, OpenAI und ihre eigenen internen Projekte reserviert. Diese Situation hat dazu geführt, dass kleine und mittlere Start-ups im Bereich der künstlichen Intelligenz in monatelangen Warteschlangen feststecken.
Darüber berichtet 3dnews.ru.
Aufgrund des Mangels an Rechenressourcen sind die Mietpreise in den letzten sechs Monaten um mehr als 25 Prozent gestiegen. Laut Daten von Azure wird erwartet, dass das Chip-Defizit mindestens bis Ende 2026 anhalten wird.
Derzeit nennen viele Start-ups den GPU-Mangel als das Haupthindernis für ihre Entwicklung.
Im System von Microsoft wurde eine dreistufige Hierarchie für die GPU-Zuweisung eingeführt, bei der Großkunden Priorität genießen. Um die neuen Blackwell-Chips zu mieten, muss ein Kunde mindestens 1.000 Einheiten bestellen und einen langfristigen Vertrag im Wert von mehreren zehn Millionen US-Dollar unterzeichnen.
Aufgrund der verschärften Marktlage gehen einige Start-ups dazu über, ihre eigene Infrastruktur aufzubauen. Beispielsweise kündigte das Unternehmen Collide an, 500.000 US-Dollar in die Schaffung eines eigenen privaten Rechenclusters zu investieren, um nicht von externen Anbietern abhängig zu sein.
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