Amazon hat mehr als 300 Satelliten ins All befördert

Amazon hat innerhalb der letzten Woche zwei Starts durchgeführt und damit die Anzahl seiner Satelliten im niedrigen Erdorbit auf über 300 erhöht. Das Unternehmen liegt jedoch deutlich hinter den Lizenzanforderungen der US-amerikanischen Federal Communications Commission (FCC) zurück.
Dies berichtet Ixbt.com unter Berufung auf entsprechende Informationen.
Am 30. April startete eine Ariane 64-Rakete vom Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guayana.
Zwei Stunden später setzte sie 32 Amazon-Leo-Satelliten erfolgreich in einer Zielumlaufbahn in 465 Kilometern Höhe aus.
Zuvor war am 27. April eine Atlas 5-Rakete vom Cape Canaveral in Florida gestartet, die 29 Einheiten ins All beförderte.
Durch diese Flüge erreichte die Gesamtzahl der Satelliten in der Amazon-Konstellation 302.
Dies entspricht weniger als 10 Prozent der geplanten 3.232 Einheiten.
Das Unternehmen ist verpflichtet, bis zum 30. Juli die Hälfte der gesamten Konstellation in die Umlaufbahn zu bringen.
Im Januar hatte Amazon unter Verweis auf einen kurzfristigen Mangel an Startkapazitäten die Regulierungsbehörde gebeten, diese Frist um zwei Jahre zu verlängern oder vollständig aufzuheben.
Im März kündigte Amazon an, den Aufbau des Netzwerks beschleunigen und die Anzahl der jährlichen Starts auf über 20 erhöhen zu wollen. Zudem hat das Unternehmen 10 weitere Flüge mit der Falcon 9-Rakete gebucht.
Der nächste Start ist für den 22. Mai mit einer Atlas 5-Rakete geplant.
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