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China erweitert seine Raumstation Tiangong auf sechs Module

China erweitert die Raumstation Tiangong auf sechs Module

China bereitet sich auf eine neue Phase der Entwicklung seiner Orbitalstation Tiangong vor. In den kommenden Jahren könnte die derzeitige T-Form der Station zunächst in eine kreuzförmige Struktur und anschließend in eine Konfiguration aus sechs Modulen erweitert werden.

Dies berichtet Ixbt.com unter Berufung auf entsprechende Informationen.

Dies wird Tiangong zu einem großen Orbitallabor machen, das für wissenschaftliche Experimente und internationale Zusammenarbeit konzipiert ist.

Die Erweiterung der Station beginnt mit dem Hinzufügen eines multifunktionalen Moduls an den zentralen Knotenpunkt Tianhe. Dieses vierte Modul wird über eine spezielle Schleuse für Außenbordeinsätze verfügen.

In Zukunft könnte dies zur Schaffung einer vollständigen Sechs-Modul-Station mit einer Gesamtmasse von etwa 180 Tonnen führen.

China modernisiert derzeit seine Raketen- und technische Infrastruktur für den Ausbau der Station. Insbesondere wird an einer verstärkten Version der Trägerrakete Changzheng-5B sowie an aktualisierten robotischen Manipulatoren gearbeitet.

Sollten die Pläne umgesetzt werden, könnte Tiangong noch etwa 15 Jahre lang in Betrieb bleiben. Es wird erwartet, dass sie nach der Außerbetriebnahme der Internationalen Raumstation (ISS) die einzige große und dauerhaft bemannte Station im niedrigen Erdorbit bleiben wird.

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