Air France rüstet 74 Flugzeuge gegen GPS-Ausfälle aus

Die Fluggesellschaft Air France beabsichtigt, mehrere Millionen Euro in den Schutz ihrer Flugzeuge vor Störungen der Satellitennavigation zu investieren. Der Carrier plant, innerhalb der nächsten drei Jahre einen Teil seiner Flotte mit Ausrüstung auszustatten, die die Widerstandsfähigkeit gegen das Blockieren und Fälschen von GPS-Signalen erhöht.
Dies berichtet Ixbt.com unter Berufung auf Quellen.
Die Modernisierung betrifft in erster Linie die Flugzeugtypen Airbus A350 und Boeing 777. Die ersten 14 A350-Maschinen werden zwischen Ende 2026 und Anfang 2027 mit MMR-Empfängern der Firma Collins Aerospace ausgestattet.
Anschließend werden alle 60 Boeing 777-Flugzeuge des Unternehmens mit der gleichen Ausrüstung nachgerüstet.
Der Prozess soll im Jahr 2027 abgeschlossen sein. Neue Flugzeuge, die Air France künftig erhält, werden bereits direkt mit diesem System ausgeliefert.
Die Entscheidung steht insbesondere im Zusammenhang mit der Zunahme von Störungen des GPS-Betriebs auf Routen in Europa und Asien.
Die Fluggesellschaft ist zuversichtlich, dass das neue System die Arbeitsbelastung der Piloten verringern wird. Zudem soll die Navigationsgenauigkeit erhöht und das Risiko in Gebieten minimiert werden, in denen Signale instabil sein oder gezielt gestört werden könnten.
In Zukunft besteht die Möglichkeit einer weiteren Modernisierung dieser Ausrüstung.
Lesen Sie „Zamin“ auf Telegram!