Chinesische Wissenschaftler steigern Effizienz von Perowskit-Solarzellen auf 30,3 Prozent

Forscher des Ningbo Institute of Materials Technology and Engineering der Chinesischen Akademie der Wissenschaften haben einen bedeutenden Durchbruch bei der Entwicklung von Perowskit-Solarzellen der nächsten Generation erzielt. Den Wissenschaftlern gelang es, die Effizienz starrer Tandemzellen über die psychologische 30-Prozent-Marke zu heben. Dies berichtet Ixbt.com berichtet .
Um diesen Meilenstein zu erreichen, wurde ein spezielles System chemischer Additive auf Basis der Lewis-Säure-Base-Theorie eingesetzt. Diese Methode ermöglichte die Synchronisierung der Kristallbildung in den Perowskitschichten, reduzierte Defekte und gewährleistete die strukturelle Stabilität.
Infolgedessen erreichte die starre monolithische Tandem-Solarzelle einen zertifizierten Wirkungsgrad von 30,3 Prozent. Die flexible Version erzielte ein Ergebnis von 28,0 Prozent. Zum Vergleich: Vor der Optimierung lagen diese Werte bei 20,1 bzw. 23,3 Prozent.
Die Forscher legten zudem besonderes Augenmerk auf die Langlebigkeit der Geräte. Das starre Element behielt nach 1.000 Stunden Dauerbetrieb 92 Prozent seiner Effizienz bei. Die flexible Version zeigte selbst nach 10.000 Biegezyklen noch eine Effizienz von über 95 Prozent.
Die neue Technologie soll künftig in der flexiblen Elektronik, bei leichten autonomen Stromquellen und in tragbaren Solarsystemen breite Anwendung finden. Die Entwickler sind überzeugt, dass diese Methode zur Steuerung der Kristallisation eine universelle Lösung für die Schaffung noch effizienterer Solarzellen sein wird.
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