US-Stromnetze stehen wegen Künstlicher Intelligenz vor der Krise

PJM Interconnection, der größte Stromnetzbetreiber in den USA, steht trotz jahrzehntelanger stabiler Betriebsabläufe vor ernsten Problemen. Die Entwicklung von Künstlicher Intelligenz und Cloud-Technologien hat den Strombedarf drastisch erhöht und die Kapazitäten der bestehenden Infrastruktur an ihre Grenzen gebracht. Dies berichtet Techcrunch.com berichtet .
In einem kürzlich veröffentlichten Bericht betonte PJM, dass nur noch wenige Jahre für eine grundlegende Reform des Systems bleiben. Unternehmenschef David Mills bezeichnete die aktuelle Lage als nicht nachhaltig. Insbesondere der hohe Strombedarf von Rechenzentren in Nord-Virginia beeinflusst die gesamte Technologiewelt.
Die Situation ist so komplex, dass große Versorgungsunternehmen wie American Electric Power einen Ausstieg aus PJM in Erwägung ziehen. Im Jahr 2022 scheiterten viele Projekte aufgrund des Stopps bei der Netzanbindung neuer Kapazitäten und bürokratischer Hürden.
PJM schlägt derzeit drei Lösungswege vor: Stärkung langfristiger Verpflichtungen, Überarbeitung der Zuverlässigkeitsgarantien für Kunden oder eine Echtzeit-Regulierung der Marktpreise. Ob diese Maßnahmen das Problem jedoch vollständig lösen können, bleibt abzuwarten.
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