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Weltraum-Stau: USA streben 1000 Starts pro Jahr an

Weltraum-Stau: USA streben 1000 Starts pro Jahr an

Die USA stellten 2025 mit fast 200 Weltraumstarts einen historischen Rekord auf. Der Plan des Weißen Hauses, bis 2030 jährlich 1000 Starts zu erreichen, sorgt jedoch in nationalen Sicherheitskreisen für ernsthafte Bedenken. Das Hauptproblem ist, dass wichtige Startplätze wie das Kennedy Space Center in Florida und die Vandenberg Base in Kalifornien bereits überlastet sind. Dies berichtet Ixbt.com berichtet .

NASA-Chef Jared Isaacman bezeichnete die Infrastruktur als „Flaschenhals“ für zivile und militärische Missionen. Ihm zufolge sind diese beiden Küstenkomplexe nicht nur anfällig für Angriffe, sondern auch für widrige Wetterbedingungen. Um das Ziel „täglicher Start“ zu erreichen, benötigt das Land neue Startrampen.

Die Situation wird durch die Dominanz privater Giganten wie SpaceX und Blue Origin erschwert. Im Jahr 2025 führte SpaceX allein 165 Starts durch, wobei die Falcon 9-Rakete häufiger flog als alle anderen Raketen weltweit zusammen. Aufgrund des engen Zeitplans für Starlink-Satelliten müssen kleinere Verteidigungsunternehmen ihre Missionen zwei Jahre im Voraus planen.

Auch China baut seine Kapazitäten schnell aus. 2025 führte Peking fast 100 Starts durch und entwickelt die Qianfan-Satellitenkonstellation. Obwohl die USA noch führen, hält das Weiße Haus diesen Vorsprung im Weltraumrennen des 21. Jahrhunderts für unzureichend. Um die technologische Überlegenheit zu wahren, muss die USA entschlossen neue Weltraumbahnhöfe bauen.

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