Linux übernimmt Windows-Mechanismen zur Steigerung der Gaming-Performance

Das Linux-Betriebssystem entwickelt sich weiter zu einem vollwertigen Gaming-Ökosystem. Zu diesem Zweck haben Entwickler begonnen, bestimmte Windows-Mechanismen direkt in den Linux-Kernel zu portieren. Ein wesentlicher Bestandteil ist die Einführung des NTSYNC-Treibers, der auf Steam Deck-Geräten standardmäßig aktiviert ist. Dies berichtet Ixbt.com .
Früher wurden Kompatibilitätsschichten wie Wine und Proton verwendet, um Windows-Spiele unter Linux auszuführen. Die NTSYNC-Technologie implementiert die für Spiele erforderlichen Synchronisationsprozesse auf Kernel-Ebene. Dies steigert die Effizienz bei der Ausführung paralleler Aufgaben wie physikalischer Berechnungen, Audio und künstlicher Intelligenz in Spielen erheblich.
Die neue Lösung sorgt dafür, dass Spiele so funktionieren wie unter Windows. Obwohl erste Tests einen starken Anstieg der FPS zeigten, betonen Experten, dass der Hauptvorteil eher in der Stabilität als in der reinen Leistung liegt. NTSYNC beseitigt zufällige Ruckler und Systemfehler und sorgt für ein flüssigeres Spielerlebnis.
Die treibende Kraft hinter diesen Änderungen ist Valve. Der Erfolg der Steam Deck-Plattform und das Ende des Supports für Windows 10 erhöhen den Marktanteil von Linux im Gaming-Bereich. Derzeit entwickelt sich Linux nicht nur als Umgebung zur Anpassung von Windows-Anwendungen, sondern als eigenständige Gaming-Plattform.
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