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Umsatzrückgang auf russischen Marktplätzen aufgrund von VPN-Beschränkungen

Umsatzrückgang auf russischen Marktplätzen aufgrund von VPN-Beschränkungen

Russlands große Marktplätze verzeichneten im April einen Rückgang der Nutzeraktivität. Ursache hierfür sind neue Maßnahmen zur Einschränkung des VPN-Traffics im Land. Laut Digital Budget war der stärkste Rückgang bei Wildberries zu beobachten: Der mobile Web-Traffic sank um 10 Prozent, der Desktop-Traffic um 6 Prozent. Dies berichtet Ixbt.com .

Auch andere große Plattformen verzeichneten eine negative Dynamik. Insbesondere der mobile Traffic von Ozon und Yandex Market sank um 3 Prozent, der von Avito um 1,5 Prozent. Experten gehen davon aus, dass VPN-Verbote vor allem mobile Nutzer treffen. Viele Nutzer lassen ihr VPN dauerhaft aktiviert, um auf andere Dienste zuzugreifen, was zu Verlangsamungen oder Verbindungsabbrüchen in Marktplatz-Apps führt.

Laut Strategy Partners lag der Rückgang des App-Traffics zwischen 2 und 10 Prozent, während das Verkaufsvolumen um bis zu 4 Prozent zurückging. Verkäufer gaben an, dass die Einnahmen im April im Vergleich zum März um 3 bis 30 Prozent gesunken sind. Dies beeinträchtigte den Gesamtumsatz des E-Commerce-Marktes und verursachte Verluste von etwa 7 Milliarden Rubel.

In dieser Situation sind Plattformen mit eigenen Ökosystemen und internen Traffic-Kanälen im Vorteil. Yandex Market kann beispielsweise einen Teil der Verluste durch seine Suchmaschine, seinen Browser und seine Werbedienste ausgleichen. Plattformen, die auf externen Traffic von sozialen Netzwerken und Messengern angewiesen sind, bleiben am anfälligsten.

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