Mit Schmuggelzigaretten beladene Ballons in Polen abgestürzt

In den südlichen Regionen Polens hat sich ein ungewöhnlicher Vorfall ereignet. In der Nähe der Ortschaft Ivkova stürzten drei Wetterballons ab, in denen eine große Menge geschmuggelter Zigaretten gefunden wurde.
Dies berichtete die Zeitung Kommersant.
Unter Berufung auf lokale Quellen wird berichtet, dass die Strafverfolgungsbehörden nach ihrem Eintreffen am Unfallort das Gebiet umgehend absperrten und alle Fundstücke zur Untersuchung beschlagnahmten. Derzeit wird ermittelt, woher die Ballons gestartet wurden, wer sie steuerte und welches Ziel der Schmuggel hatte.
Die Behörden weisen darauf hin, dass der Transport illegaler Waren auf diese Weise in letzter Zeit häufiger vorkommt. Insbesondere in grenznahen Gebieten nehme die Zahl der Versuche zu, die Kontrollen mithilfe von Wetterballons zu umgehen.
Zur Information: Ende April dieses Jahres deckte die polnische Regierung ein groß angelegtes Schmuggelnetzwerk auf. Demnach wurden über 160 Wetterballons genutzt, um Millionen von Zigaretten illegal in das Land zu schmuggeln.
Nach Schätzungen der Behörden verursachte diese illegale Aktivität dem Staatshaushalt einen Schaden von rund 1,4 Millionen Euro. Es wurde festgestellt, dass ein belarussischer Staatsbürger die kriminelle Gruppe leitete.
Die Ermittlungen dauern derzeit an; die Hintermänner des Vorfalls sowie deren Komplizen werden identifiziert.
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