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Übermäßige Anforderungen an Firmenschilder könnten abgeschafft werden

In Usbekistan werden die Verfahren für die Anbringung von Außenwerbung und Schildern im Interesse der Unternehmer überarbeitet. Dies teilte das Wettbewerbskomitee mit.

Es wurde bekannt gegeben, dass das Komitee einen Entwurf für die Verordnung „Über die Regulierung von Außenbeschriftungen“ zur öffentlichen Diskussion gestellt hat, die den Umgang mit Außeninformationsträgern und Schildern regelt.

Mit dem neuen Dokument sollen eine Reihe von Fragen geklärt werden, die in der Praxis zu Streitigkeiten und Missverständnissen führen. Besonderes Augenmerk liegt auf der Beseitigung von Gesetzeslücken und unklaren Begriffen.

Insbesondere werden Begriffe wie „Außeninformationsträger“, „Außenbeschriftung“, „Informationsanzeige“, „Schild“, „Ankündigung“ und „Informationstafel“ offiziell und präzise definiert.

Im Entwurf wird festgehalten, dass Außeninformationsträger auf die Umgebung ausgerichtet sind, aber keinen Werbe- oder kommerziellen Zweck verfolgen. Daher ist das Anbringen von werblichen Inhalten auf solchen Trägern nicht gestattet.

Eine der wichtigsten Neuerungen für Unternehmer betrifft die Firmenschilder. Nach der neuen Regelung werden Beschriftungen an Handels- und Dienstleistungseinrichtungen, die die Art der Tätigkeit angeben, nicht als Werbung eingestuft.

Beispielsweise werden Aufschriften wie „Apotheke“, „Friseur“, „Supermarkt“, „Nationale Küche“, „Krankenhaus“, „Baumaterialien“ oder „Tankstelle“ als einfache Informationsschilder akzeptiert.

Dies bedeutet eine große Erleichterung für Unternehmer, da für solche Schilder kein Werbepass, keine zusätzlichen Genehmigungen und keine übermäßigen Gebühren erforderlich sind.

Das heißt, wenn ein Unternehmer am Gebäude seines Betriebs Informationen über seinen Namen, seine Spezialisierung oder seine Produkte anbringt, gilt dies nicht als Werbung.

Experten halten diese Änderungen für besonders wichtig für kleine Unternehmen und Privatunternehmer, da es zuletzt in einigen Regionen zur massenhaften Entfernung von Schildern kam, was für Unmut sorgte.

Insbesondere in Taschkent führte die Einstufung von Schildern als Werbung und die Passpflicht zu vielen Diskussionen. Dieses Problem wurde auch bei einem Treffen mit dem Präsidenten am 5. Mai angesprochen, woraufhin die Anweisung erging, überflüssige Verfahren abzuschaffen.

Das Wettbewerbskomitee teilte mit, dass die Diskussion des Dokuments am 25. April begann und bis zum 10. Mai läuft. Unternehmer und die Öffentlichkeit sind aufgerufen, ihre Vorschläge einzureichen.

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