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Im Ahangaran-Bezirk der Region Taschkent wurde eine offizielle Erklärung zum Skandal um ein 14-jähriges Mädchen abgegeben. Zuvor hatte sich in sozialen Netzwerken ein Video verbreitet, in dem einem Streifenpolizisten unangemessenes Verhalten gegenüber dem Mädchen vorgeworfen wurde. Die Hauptpolizeidirektion der Region wies diese Anschuldigungen zurück und kündigte die Einleitung einer Untersuchung an.
Am 30. April veröffentlichte die Polizei zusätzliche Details zum Vorfall. Umfassende Untersuchungen ergaben demnach, dass die Behauptungen in der Videobotschaft unbegründet sind.
Bekannt wurde, dass gegen Mitternacht des 27. April eine 22-jährige Bekannte den Beamten anrief und um ein Treffen bat. Die Frau und das 14-jährige Mädchen stiegen freiwillig in das Dienstfahrzeug des Beamten ein.
Laut einer Beteiligten kam während des Gesprächs im Auto plötzlich ein anderes Fahrzeug. Es stellte sich heraus, dass einer der ausgestiegenen jungen Männer zuvor eine Beziehung mit dem Mädchen hatte. Er provozierte einen Streit und filmte die Szene.
Das verstörte Mädchen stand unter psychologischem Druck. Um der Situation zu entkommen, fuhr der Fahrer schnell weg. Später wurden die Ereignisse in den sozialen Medien in einem völlig anderen Licht dargestellt.
Offiziellen Angaben zufolge ist die Person, die die Videobotschaft verbreitet hat, nicht mit dem Mädchen verwandt. Er pflegte eine persönliche Beziehung mit ihr und überwachte sie ständig. Es wurde auch festgestellt, dass dieser junge Mann wenige Tage zuvor vom selben Beamten angehalten worden war, weil er spät nachts mit dem Mädchen unterwegs war, und eine offizielle Warnung erhalten hatte.
Später, nachdem das Mädchen ihren Standort geschickt hatte, kam er dorthin und provozierte absichtlich einen Streit, um den Beamten zu beschuldigen.
Die Sicherheitsbehörden kündigten eine rechtliche Bewertung des Vorfalls an. Die Bürger wurden auch aufgefordert, Nachrichten in sozialen Netzwerken nicht blind zu vertrauen und sich nur auf offizielle Quellen zu stützen.
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