Frau in Zarafshan soll Mord an ihrem Schwiegersohn in Auftrag gegeben haben (Video)

In der Stadt Zarafshan in der Region Navoi wurde ein versuchtes schweres Verbrechen infolge eines Familienkonflikts aufgedeckt. Nach Angaben der Strafverfolgungsbehörden wird eine 54-jährige Frau verdächtigt, einen Auftragsmörder für ihren Schwiegersohn engagiert zu haben.
Berichten zufolge verärgerten die Unstimmigkeiten in der jungen Familie die Tante der Braut zutiefst. Zunächst plante sie, ihm eine „Lektion zu erteilen“, doch die Situation eskalierte, und sie soll den Entschluss gefasst haben, ihn zu beseitigen.
Ermittlungen zufolge wandte sich die Frau an zwei Bekannte und bot ihnen 40 Millionen Sum für den Mord an ihrem Schwiegersohn an. Nachdem die Behörden auf den Fall aufmerksam wurden, führten Beamte der Regionalpolizei von Navoi eine verdeckte Operation durch.
Die Beamten inszenierten den Mord, filmten ihn und schickten das Video an die Frau. Es heißt, sie habe das Video mit „Freude“ entgegengenommen. Anschließend überwies sie einen Teil des vereinbarten Betrags – 2,3 Millionen Sum – auf die Bankkarte der angeheuerten Personen.
Danach wurde die Frau bei einer verdeckten Operation auf frischer Tat ertappt. Ein Strafverfahren wurde gemäß Artikel 104, Teil 2 des Strafgesetzbuches (vorsätzliche schwere Körperverletzung) eingeleitet. Die Voruntersuchungen laufen derzeit.
Dieser Vorfall zeigt erneut, zu welch gefährlichen Konsequenzen Familienstreitigkeiten führen können. Egal wie schwerwiegend ein Konflikt ist, Gewalt, Rache oder Verbrechen sind niemals eine Lösung.
Die Strafverfolgungsbehörden untersuchen alle Details des Falls. Im weiteren Verlauf der Ermittlungen wird das Handeln der Frau rechtlich bewertet und geprüft, ob weitere Personen in den Vorfall verwickelt sind.
Es ist wichtig, Familienstreitigkeiten rechtzeitig zu beenden, sich im Rahmen des Gesetzes Hilfe zu suchen und keine impulsiven Entscheidungen zu treffen, da ein Moment des Zorns lebenslange Folgen haben kann.
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