Guardiola sagte, dass man dem Trainer wenig Zeit gibt und dass es im Fußball keine Geduld gibt

Im Fußball gibt es eine Wahrheit: Gestern loben sie deinen Namen, aber heute, wenn es kein Ergebnis gibt — wird alles als “vergessen” angesehen. Der Trainer von «Manchester City», Pep Guardiola, hat genau dieses Thema angesprochen und offen gesagt, dass Trainern immer weniger Zeit gegeben wird.
Nach Ansicht des spanischen Fachmanns ist sowohl die Situation um Ruben Amorim als auch zuvor das, was bei «Chelsea» mit Enzo Maresca passiert ist, ein und dasselbe Szenario: Fachleute können auf hohem Niveau sein, aber im Fußball ist die Geduld geringer geworden.
Der wichtigste Punkt, den Guardiola betont, ist folgender: In England, Spanien, Deutschland — egal wo, wenn die Mannschaft nicht gewinnt, kann sich kein Trainer ruhig fühlen. Wenn es kein Ergebnis gibt, “wiegen” weder die Arbeiten der Vergangenheit noch die Pläne von heute.
Seinen Worten zufolge werden Trainer oft wegen ihrer Ideen eingestellt, aber nach den Ergebnissen entlassen. In Wirklichkeit braucht man manchmal einfach Zeit, den internen Prozess richtig aufzubauen, das System “einzuspielen”. Aber im heutigen Fußball gibt nicht jeder einmal diese Zeit.
Das Beispiel von «United»: kleine Details — großer Druck
Guardiola nannte auch die letzten Heimspiele von «Manchester United» als Beispiel: Die Mannschaft konnte drei Spiele im eigenen Stadion nicht gewinnen. Besonders das Spiel gegen «Everton», in dem 70 Minuten lang ein Spieler weniger aktiv war, sowie die Spiele gegen «Bournemouth» und «Wolverhampton» — genau solche Ergebnisse erhöhen diesen Druck.
Die Andeutung des spanischen Trainers ist klar: Wenn in diesen Spielen keine Punkte verloren worden wären, hätte «United» sogar viel näher an «Arsenal» sein können. Im Fußball ist der Unterschied manchmal “sehr kurz” — ein Tor, eine Szene, eine Entscheidung.
Verletzungen und Turniere — sie brechen jede Mannschaft
Guardiola vergaß auch einen weiteren wichtigen Punkt nicht: «Manchester United» hat derzeit ebenfalls Kaderprobleme wie «City». Spieler, die beim Afrika-Cup sind, wichtige Spieler, die fehlen — all das macht die Arbeit jedes Trainers schwierig.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Guardiolas Aussage auf einen Punkt hinausläuft: Im Fußball gibt es wenig Geduld, aber für ein stabiles Ergebnis braucht man manchmal genau Geduld und Zeit. Und die wichtigste Frage ist eine: Sind die Klubs bereit, diese Zeit zu geben?
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