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Treffen der drei Staatschefs: Peskow gab den Termin bekannt

Treffen der drei Staatschefs: Peskow gab den Termin bekannt

Das Thema möglicher hochrangiger Gespräche zwischen Russland, den USA und der Ukraine ist erneut in den Mittelpunkt der internationalen Agenda gerückt. Kremlsprecher Dmitri Peskow zufolge ist ein mögliches Dreiertreffen mit Wladimir Putin, Donald Trump und Wladimir Selenskyj erst dann sinnvoll, wenn der Verhandlungsprozess in seine finale Phase eintritt, also wenn die Parteien bereit sind, die erzielten Vereinbarungen formell zu besiegeln. Reuters hatte zuvor einen ähnlichen Ansatz vertreten und geschrieben, dass der Gipfel nicht nötig sei, um die Verhandlungen zu beginnen, sondern um sie abzuschließen.

Peskows Aussage deutet darauf hin, dass Moskau einem Treffen der Staats- und Regierungschefs in naher Zukunft noch nicht positiv gegenübersteht. Zunächst müsse durch Arbeitsgruppen, Delegationen und Konsultationen eine gemeinsame Basis in Schlüsselfragen gefunden werden. Erst dann könne ein groß angelegtes politisches Treffen mit der Teilnahme der Staatsoberhäupter konkrete Konsequenzen haben. Dies deutet in der Tat auf das vorsichtige und schrittweise Vorgehen des Kremls hin.

Vor diesem Hintergrund sind nun Details eines Telefongesprächs zwischen US-Präsident Donald Trump und dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj bekannt geworden. Laut Axios äußerte Trump in dem Gespräch seinen Wunsch, den Krieg zwischen Russland und der Ukraine so schnell wie möglich zu beenden. Die Quelle beschrieb das Gespräch als freundlich und positiv.

Selenskyj dankte seinem amerikanischen Amtskollegen für die geleistete Unterstützung und betonte, dass Trump Wladimir Putin zum Waffenstillstand bewegen könne. Der ukrainische Präsident äußerte zudem die Hoffnung, dass der Konflikt noch in diesem Jahr beendet werde.

Einer der wichtigsten Aspekte des Gesprächs war Trumps Position zum schnellstmöglichen Kriegsende. Laut Axios sagte er, er wolle innerhalb kürzester Zeit Frieden erreichen; einige Quellen sprachen sogar von etwa einem Monat. Axios selbst schreibt jedoch, dass Trumps übergeordnetes Ziel ein Friedensabkommen bis zum Sommer sei. Der Wunsch nach einer schnellen Lösung ist also groß, doch in der Praxis bestehen weiterhin erhebliche Hindernisse.

Es sei daran erinnert, dass die nächste Gesprächsrunde zwischen Russland, den USA und der Ukraine am 17. und 18. Februar in Genf stattfand. Laut Reuters endeten diese zweitägigen Gespräche ohne nennenswerte Fortschritte. Während die ukrainische Seite mit den Ergebnissen nicht vollends zufrieden war, sprach Washington von „substanziellen Fortschritten“. Die russische Seite hingegen bewertete die Verhandlungen als „schwierig, aber produktiv“.

Kurz gesagt: Es gibt noch keinen konkreten Termin für ein Treffen der drei Staatschefs. Der Kreml verknüpft dies lediglich mit der finalen Phase der Abkommensverhandlungen, während Washington versucht, den Prozess zu beschleunigen, und Kiew hofft, den Krieg so schnell wie möglich zu beenden. Die entscheidende Frage ist nun: Werden die schwierigen Verhandlungen auf Delegationsebene tatsächlich zu einem Treffen der Staatschefs führen? Die kommenden Wochen werden es zeigen.

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