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Nach dem Niedergang von Inter hat der italienische Fußball einen Weckruf erhalten

Nach dem Niedergang von Inter hat der italienische Fußball einen Weckruf erhalten

Inter Mailand, das nach zwei Niederlagen gegen den norwegischen Klub Buda-Glimt überraschend frühzeitig aus der UEFA Champions League ausschied, wurde in Italien heftig kritisiert. Man hatte große Hoffnungen in die Mailänder gesetzt und sie von vielen sogar als einen der Finalisten gehandelt. Doch die Realität sah ganz anders aus.

Von Inter, das das Hinspiel im kalten Norwegen mit 1:3 verloren hatte, wurde erwartet, dass sie die Situation zu Hause verbessern und zumindest ernsthaft um ein Comeback kämpfen würden. Doch auch im Giuseppe-Meazza-Stadion änderte sich das Szenario nicht zugunsten der Mailänder – im Gegenteil, Buda-Glimt bezwang den Gegner erneut mit Ordnung, Disziplin und Ruhe.

Inter erlebte in diesem Spiel viele schmerzhafte Momente. Jens-Peter Heuge brachte Inter in der 58. Minute nach einem Foul von Manuel Akanji in Führung. Dieser Treffer erhöhte den Druck auf die Gastgeber. In der 72. Minute streckte Haakon Ewen Jan Sommer zum zweiten Mal nieder und begrub damit die Hoffnungen von Inter endgültig.

In der Nachspielzeit verkürzte Alessandro Bastoni zwar noch auf 2:2, doch dieser Treffer war nur noch Statistik. Nach Hin- und Rückspiel gewannen die Norweger mit 5:2 und zogen verdient in die nächste Runde ein.

Nach dem Spiel versuchte Inter-Kapitän Nicolo Barella, sein Team zu verteidigen. Er gab zu, dass die Siege des Gegners kein Zufall waren, sagte aber, dass die Mannschaft vor allem für eigene Fehler bestraft wurde.

„Budyo-Glimt“ hat beide Spiele gewonnen und verdient daher den Einzug in die nächste Runde. Sie haben uns keine großen Probleme bereitet, wir haben die Gegentore durch individuelle Fehler kassiert. Wir wollten in allen Wettbewerben mithalten, aber sie haben besser gespielt“, sagte Barella.

Trainer Christian Chivu räumte ebenfalls die Niederlage gegen den Gegner ein. Laut seinen Aussagen habe Inter alle Möglichkeiten ausgeschöpft, doch der Gegner sei heute in Sachen Intensität, Tempo und Organisation überlegen gewesen.

„Wir haben gegen eine sehr gut organisierte Mannschaft alles versucht. Leider trafen wir heute auf ein Team, das deutlich intensiver war als wir, und dem müssen wir gratulieren“, sagte Chivu.

Nach dieser Niederlage schlug die italienische Presse Alarm. Viele fragen sich, ob der italienische Fußball auf eine Krise zusteuert. Denn auch der amtierende Meister Napoli schied in der Champions League bereits in der K.o.-Phase aus. Juventus hingegen verlor das Hinspiel der Play-offs mit 2:5 gegen Galatasaray und braucht vor dem Rückspiel dringend ein Wunder.

Atalanta verlor das Hinspiel ebenfalls mit 0:2 gegen Borussia Dortmund und steht vor einer schweren Aufgabe im Rückspiel in Bergamo. Das heißt, die Giganten der Serie A leiden einer nach dem anderen, und dies entwickelt sich immer mehr zu einem allgemeinen Trend und nicht mehr nur zu einem Problem eines einzelnen Vereins.

Kurz gesagt: Der Niedergang von Inter ist nicht nur eine Niederlage für ein einzelnes Team, sondern ein schmerzhafter Weckruf für den italienischen Fußball, der ernst genommen werden muss. Das Kapitel Europa ist für die Mailänder nun beendet, und alle Aufmerksamkeit richtet sich auf die nationalen Wettbewerbe. Doch dieser schmerzhafte Abschied wird sicherlich noch lange Gesprächsstoff bieten.

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