NASA-Astronaut züchtet Kartoffeln auf der Internationalen Raumstation

Der NASA-Astronaut Don Pettit hat auf der Internationalen Raumstation (ISS) ein ungewöhnliches Experiment durchgeführt. Er züchtete unter den Bedingungen der Mikrogravitation eine Kartoffel und gab ihr den Namen „Spudnik“.
Darüber berichtet Ixbt.com.
Dieser Name ist ein Wortspiel aus dem englischen Begriff „spud“ (Kartoffel) und „Sputnik“.

Der Astronaut betonte, dass er von der Handlung des Films und des Buches „Der Marsianer“ inspiriert wurde. In dem Werk hilft die Kartoffel dem Hauptcharakter, auf dem Mars zu überleben.
Pettit beschloss zu prüfen, wie sich die Knolle im Weltraum verhält.
Für das Experiment baute er ein kleines Gewächshaus mit Beleuchtung und fixierte die Kartoffel mit Klebeband. Das Gemüse wurde in einem Getränkebehälter aufbewahrt.
In der Schwerelosigkeit begannen sich die Triebe auf ungewöhnliche Weise zu entwickeln.
Im Gegensatz zur Erde wuchsen die Wurzeln nicht nach unten, sondern nach oben. Pettit nannte dies scherzhaft „falsche Wurzeln“.
Wissenschaftler betrachten die Kartoffel als eine vielversprechende Nutzpflanze für den Weltraum.
Sie ist nahrhaft, anspruchslos und könnte beim Aufbau von Systemen zur Lebensmittelproduktion auf dem Mond, dem Mars und im tiefen Weltraum hilfreich sein. „Vielleicht werden eines Tages Kartoffeln auf dem Mars wachsen.
Bis dahin lernen wir in der Erdumlaufbahn alles, was wir können“, betonte Pettit.
Lesen Sie „Zamin“ auf Telegram!