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ZAT-DNA: Kopierschutztechnologie für DNA-basierte Datenbanken

ZAT-DNA: Kopierschutztechnologie für DNA-basierte Datenbanken

Wissenschaftler der Universität Tianjin, der Chinesischen Akademie der Wissenschaften und der singapurischen A-STAR haben ZAT-DNA entwickelt, eine Technologie, die das Hauptproblem DNA-basierter Datenbanken löst: unbefugtes Kopieren. Laut einer in Nature Communications veröffentlichten Studie ermöglicht dieses System die Erstellung einzigartiger Moleküle, die nicht mittels Standard-Polymerase-Kettenreaktion (PCR) vervielfältigt werden können. Dies berichtet Ixbt.com .

Die neue Technologie verwandelt DNA von einem einfachen Datenträger in ein System mit chemischem Schutz auf Hardware-Ebene. Durch die Nutzung der Einschränkungen natürlicher Enzyme schufen die Forscher ein molekulares Analogon eines Digital Rights Management (DRM) Systems. Anstelle von Adenin (A) enthält die DNA dessen synthetisches Analogon, 2-Aminoadenin (Z).

Bei einem Kopierversuch mittels PCR können Enzyme den Unterschied zwischen 'Z' und 'A' nicht erkennen, was zu Fehlern führt und die Originaldaten zerstört. Das Auslesen der Informationen ist nur mittels Nanoporen-Sequenzierung möglich, was das System vollständig vor unbefugtem Kopieren schützt.

Die Forscher schlagen vor, diese Technologie im Rahmen der Babel-DNA-Architektur einzusetzen. Dabei werden die Primärdaten verschlüsselt gespeichert, und für den Zugriff ist ein einzigartiger Hauptschlüssel in Form von ZAT-DNA erforderlich. Diese Lösung eröffnet neue Möglichkeiten für den physischen Schutz von NFTs und staatlich vertraulichen Codes.

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