Autonome Fahrzeuge des Uber-Partners Avride werden untersucht

Die US-Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA hat eine Untersuchung gegen Avride eingeleitet, einen Robotaxi-Hersteller, der mit Uber zusammenarbeitet. Grund dafür sind 16 Verkehrsunfälle mit Fahrzeugen des Unternehmens, bei denen eine Person leicht verletzt wurde. Dies berichtet Techcrunch.com berichtet .
Den Ermittlungen zufolge stehen die Unfälle im Zusammenhang mit mehreren Mängeln des Avride-Systems. Insbesondere hatten die Fahrzeuge Schwierigkeiten beim Spurwechsel, bei der Reaktion auf andere Fahrzeuge auf derselben Spur sowie bei der Erkennung stehender Objekte. Interessanterweise saß bei allen Vorfällen ein Sicherheitsbeauftragter auf dem Fahrersitz, doch es ist bisher unklar, warum dieser nicht eingriff.
Avride betonte, alle Vorfälle rechtzeitig an die NHTSA gemeldet zu haben. Laut Unternehmensvertretern wurde jeder Vorfall im Zeitraum von Dezember 2025 bis März 2026 analysiert und technische sowie betriebliche Verbesserungen am System vorgenommen. Zudem wies das Unternehmen darauf hin, dass die Unfallrate im Verhältnis zur gefahrenen Strecke sinkt.
Diese Vorfälle in Dallas und Austin werfen ernsthafte Fragen zur Sicherheit autonomer Technologien auf. Derzeit steht auch Waymo unter ähnlicher Beobachtung. Uber hat sich bisher nicht offiziell zu der Situation geäußert.
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