Thinking Machines plant Live-Interaktion mit künstlicher Intelligenz

Thinking Machines, ein von der ehemaligen OpenAI-Technikchefin Mira Murati gegründetes Startup, hat eine neue Technologie vorgestellt, die die Art und Weise der Interaktion mit künstlicher Intelligenz grundlegend verändert. Derzeit kommunizieren Nutzer mit Plattformen wie ChatGPT oder Google abwechselnd: Sie sprechen, dann antwortet das System. Das neue Modell zielt darauf ab, diesen Prozess so natürlich wie ein Telefonat zu gestalten. Dies berichtet Techcrunch.com .
Das vom Unternehmen entwickelte Modell TML-Interaction-Small basiert auf der "Full-Duplex"-Technologie, die es ermöglicht, Informationen zu verarbeiten und Antworten vorzubereiten, während der Nutzer noch spricht. Dies erlaubt es der KI, den Gesprächspartner zu unterbrechen oder aktiv in das Gespräch einzugreifen. Die Reaktionszeit des Systems beträgt nur 0,40 Sekunden, was der Geschwindigkeit natürlicher menschlicher Unterhaltungen sehr nahe kommt.
Derzeit befindet sich diese Technologie noch in der Forschungsphase und ist nicht für die breite Öffentlichkeit zugänglich. Thinking Machines plant, in den kommenden Monaten eine Testversion für einen begrenzten Nutzerkreis bereitzustellen und bis Ende des Jahres eine vollständige Veröffentlichung durchzuführen.
Experten betonen, dass die technischen Kennzahlen dieser Lösung sehr hoch sind. Die reale Effektivität der KI und ihre Benutzerfreundlichkeit werden jedoch erst nach umfangreichen Tests bekannt sein.
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