Eine neue Ära der Landprivatisierung und des Bauwesens beginnt

Die Reformen zur Förderung des Unternehmertums und zur rationalen Nutzung der Landressourcen in unserem Land erreichen eine neue Stufe. Auf einer unter dem Vorsitz unseres Präsidenten abgehaltenen Sitzung wurde die Trägheit im Sektor kritisiert und revolutionäre Änderungen beschlossen, um bürokratische Hürden zu beseitigen. Zamin.uz präsentiert die wichtigsten Aspekte dieser bedeutenden Reformen.
Ausreden wie „Es gibt keinen Masterplan“ werden beendet
Analysen zufolge wurden im Jahr 2025 von 112.000 Anträgen von Bürgern auf Landprivatisierung 14 % allein deshalb abgelehnt, weil kein Masterplan vorlag. Infolgedessen entgingen dem Staatshaushalt Einnahmen in Höhe von 550 Milliarden Sum, und 4.000 Hektar Land wurden nicht zu wirtschaftlichen Vermögenswerten.
Künftig wird dieses System grundlegend geändert: Innerhalb von drei Monaten wird ein transparentes Online-System eingeführt, das Anträge ohne menschliches Eingreifen innerhalb von nur 5 bis 10 Minuten beantwortet.
Kein Plan auf dem Papier, sondern ein praktisches Programm
Auf der Sitzung wurde die Qualität der Masterpläne scharf kritisiert. Ein Plan existiert zwar, aber es bleibt unklar, wann und aus welchen Mitteln Kommunikationsnetze – Wasser, Gas, Strom und Straßen – gebaut werden. Infolgedessen werden 2-3 Mal mehr Mittel für die Infrastruktur ausgegeben als nötig.
- Jeder Gouverneur (Hakim) der Region wurde beauftragt, innerhalb von zwei Monaten Komplettprogramme zur Umsetzung der Masterpläne zu entwickeln.
- In den Programmen wird genau festgelegt, welches Projekt aus dem Budget und welches aus Mitteln internationaler Organisationen finanziert wird.
Komfort für Unternehmer: Hürden werden abgebaut
Derzeit werden für Unternehmen jährlich 6.500 Hektar Land und enorme Ressourcen im Wert von 140 Billionen Sum bereitgestellt. Es wurde jedoch darauf hingewiesen, dass Unternehmer, die Land- und Kreditfragen geklärt haben, beim Baubeginn immer noch mit Korruption und Trägheit konfrontiert sind.
In den letzten vier Jahren wurde auf 3.000 Hektar des in Auktionen verkauften Landes noch nicht mit dem Bau begonnen. Dies bedeutet einen Verlust von 100.000 Arbeitsplätzen und einen wirtschaftlichen Schaden von 25 Billionen Sum.
Neue Erleichterungen bei der Privatisierung
Künftig sind die Gouverneure gemeinsam mit der Agentur für staatliche Vermögenswerte für die Aufnahme von Objekten in das Privatisierungsprogramm und die Effizienz des Verkaufs verantwortlich. Eine der erfreulichsten Neuigkeiten ist die Abschaffung des jährlichen Aufschlags von 14 % bei Ratenzahlungen für privatisierte Objekte.
Darüber hinaus wurde den Branchenleitern die strikte Aufgabe übertragen, neue Lösungen zur Einhaltung moderner Technologien im Bauwesen sowie seismologischer und erdbebensicherer Anforderungen einzuführen.
Liebe Kunden, glauben Sie, dass eine vollständige Digitalisierung des Landprivatisierungssystems Korruption stoppen kann? Wie wird sich die Verringerung der Bürokratie im Bauwesen auf die Immobilienpreise auswirken?
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