5 Hochwasser-Stauseen werden bis 2030 in Usbekistan gebaut

Im Dekret des Präsidenten der Republik Usbekistan Shavkat Mirziyoyev „Über Maßnahmen zur Gewährleistung der effektiven Nutzung von Hochwasser“ wurde bekannt gegeben, dass zwischen 2027 und 2030 fünf neue Hochwasser-Stauseen in Usbekistan gebaut werden.
Diese Stauseen sind für die Regionen Jizzax, Samarkand und Taschkent geplant. Im Rahmen des Projekts werden Stauseen am Tangatopdisoy im Bezirk Baxmal (Jizzax), am G‘ijduvonsoy und Choshtepasoy im Bezirk Urgut, am Oqtepasoy im Bezirk Qo‘shrabot (Samarkand) sowie am Oqsoqotasoy im Bezirk Bo‘stonliq (Taschkent) errichtet.
Dem Dekret zufolge wird durch die neuen Speicher die Wasserversorgung für 7.000 Hektar in der Region Samarkand, 2.000 Hektar in der Region Taschkent und 300 Hektar in der Region Jizzax verbessert. Zudem werden 3.300 Hektar neues Land in Samarkand und 300 Hektar in Taschkent erschlossen.
Berichten zufolge wurden landesweit 60 Gebiete identifiziert, die sich für kleine Wasserreserven eignen. Der Bau der Stauseen soll die effiziente Nutzung von Hochwasser im Frühjahr und Sommer ermöglichen, die landwirtschaftliche Produktion steigern und neue Arbeitsplätze schaffen.
Es wurde mitgeteilt, dass das Dekret auch die Umsetzung einiger Projekte auf Basis öffentlich-privater Partnerschaften vorsieht. Insbesondere werden private Investoren am Bau der Stauseen Tangatopdisoy in Jizzax und Oqsoqotasoy in der Region Taschkent beteiligt.
Zusätzlich wird die Einrichtung von touristischen Erholungszonen und Fischereibetrieben rund um die Stauseen genehmigt. Die Finanzierung der notwendigen externen Ingenieur- und Kommunikationsinfrastruktur erfolgt aus dem Staatshaushalt.
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