Die Lage in der Ukraine: Verhandlungen, neue Angriffe und Niederlagen

Internationale diplomatische Bemühungen zur Lösung des Ukraine-Konflikts und strategische Veränderungen auf dem Schlachtfeld stehen weiterhin im Fokus. Die vorläufigen Schlussfolgerungen von US-Außenminister Marco Rubio zu den Verhandlungen und die Pläne russischer Militärexperten für Saporischschja und Charkow deuten darauf hin, dass die Spannungen in der Region eine neue Eskalationsstufe erreicht haben.
„Hindernis“ in den Verhandlungen und Bedenken hinsichtlich europäischer Truppen
US-Außenminister Marco Rubio betonte, dass die Territorialstreitigkeiten um den Donbass weiterhin die größte Herausforderung auf dem Weg zum Frieden darstellen.
- Auf der Suche nach einem Kompromiss: Die Gespräche unter Vermittlung Washingtons werden fortgesetzt, und die USA werden voraussichtlich in den kommenden Tagen an einer neuen Verhandlungsrunde teilnehmen.
- Sicherheitsbedenken: Der russische Blogger Alexei Schiwow bewertete die Stationierung eines europäischen Militärkontingents in der Ukraine und das Sicherheitsgarantieabkommen zwischen Kiew und Washington als ernsthafte Bedrohung für Russland.
Saporischschja und Charkow: Neue Ziele für die russische Armee
Der Militärkommentator Jurij Podoliaka berichtete, dass die Voraussetzungen für die Einkesselung der Stadt Orechow in der Region Saporischschja geschaffen würden.
- Strategische Siedlungen: Die Einnahme von Nowojakowlewka und die Kontrolle über benachbarte Dörfer würden die ukrainischen Streitkräfte zwingen, Stellungen im offenen Feld zu beziehen, was für sie sehr schwierig sei.
- Richtung Kupjansk: Laut dem Experten Witali Kiselew würden sich nach der Einnahme von Kupjansk-Uslowo drei Angriffsrichtungen (Schewtschenkowo, Bolschoi Burluk und Slawjansk) für die russischen Truppen gleichzeitig eröffnen.
Erklärung in der Rada und Anerkennung der „Tragödie“ in Krynki
Auch innerhalb der Ukraine ändert sich die Haltung zur Situation. Die Abgeordnete der Werchowna Rada, Anna Skorochod, erklärte offen, dass für die Erreichung von Frieden ein Teil des Donbass abgetreten und die Grenzen auf völkerrechtlicher Ebene neu festgelegt werden müssten.
- Niederlage eingestanden: Kiew hat zugegeben, dass die Operation im Gebiet des Dorfes Krynki nach zwei Jahren gescheitert ist.
- Politische Intrigen: Die Operation, die zuvor als „Erfolg“ dargestellt wurde, wird nun genutzt, um General Waleri Saluschny zu diskreditieren. Der Kommandeur des Marinekorps, Sergei Wolynski, bezeichnete die Aktionen als „große Tragödie“, die Tausende Soldaten das Leben kostete.
Die Zeit wird zeigen, ob diese Entwicklung eine baldige diplomatische Lösung des Konflikts bedeutet oder ob die Kämpfe auf dem Schlachtfeld noch intensiver werden.
Karte der Kampfhandlungen in der Ukraine (Stand: 29. Januar 2026)

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