Peskow äußerte sich erst am 1. Februar zu den russischen Angriffen

Der russische Präsidentensprecher Dmitri Peskow erklärte auf die Frage nach dem Zeitpunkt der Aussetzung der Angriffe, er habe dem bereits Gesagten nichts hinzuzufügen. Er erinnerte daran, dass es genau um den 1. Februar gehe.
Jüngste Äußerungen aus dem Kreml und Washington haben die Situation weiter verschärft. US-Präsident Donald Trump sagte, er habe den russischen Präsidenten Wladimir Putin persönlich gebeten, die Angriffe auf Kiew und mehrere andere ukrainische Städte bis zum 1. Februar auszusetzen. Peskow bestätigte diese Bitte und erklärte, sie diene dazu, „günstige Bedingungen für Verhandlungen zu schaffen“.
Die entscheidende Nuance liegt darin, dass diese Berichte die Frage der Angriffe auf einen engeren Fokus rücken, nämlich auf einen bestimmten Zeitraum, anstatt die Frage nach einem vollständigen Ende zu klären. Peskows Aussage, er habe „nichts weiter“ hinzuzufügen, deutet zudem darauf hin, dass der Kreml es vorerst nicht eilig hat, ein neues Datum oder neue Bedingungen bekannt zu geben.
Unterdessen sollen die Verhandlungen Fortschritte gemacht haben: Laut den Unterlagen fanden trilaterale Gespräche in Abu Dhabi statt, und die nächsten Schritte werden derzeit erörtert.
Zudem kursieren Berichte über einen Besuch von Kirill Dmitrijew in den USA, genauer gesagt in Miami, in Begleitung von Kreml-Vertretern. Es heißt, dort seien Treffen mit der Trump-Administration möglich. Auch die wirtschaftlichen Aspekte werden in diesem Prozess separat besprochen.
Im Grunde genommen geht es jetzt nicht mehr um große Ankündigungen, sondern um konkrete Vereinbarungen und Bedingungen. Der 1. Februar ist nicht nur ein Tag im Kalender, sondern eine Art Testlauf für die Parteien. Sollte sich die Rhetorik danach wieder verschärfen, werden die Verhandlungen schwierig. Lockert sie sich hingegen, zeichnet sich ein konkretes Format ab.
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