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Trumps Bitte verhallte ungehört: Drohnenangriffe auf die Ukraine dauern an…

Trumps Bitte verhallte ungehört: Drohnenangriffe auf die Ukraine dauern an…

Foto: Vitalii Hnidyi/REUTERS

In der Nacht zum 30. Januar meldete die ukrainische Luftwaffe, dass russische Streitkräfte 111 unbemannte Luftfahrzeuge und eine ballistische Rakete vom Typ Iskander-M auf die Ukraine abgefeuert hätten. Das Militär gab an, dass die Raketen ihre Ziele getroffen hätten, ebenso wie 25 Kampfdrohnen, die ihre Ziele an 15 Standorten erreichten. Gleichzeitig gelang es der Luftabwehr, 80 Drohnen abzuschießen oder außer Gefecht zu setzen. Die Angriffe sollen jedoch den ganzen Tag über angedauert haben.

Eine der schwerwiegendsten Folgen ereignete sich in der Nähe von Charkiw. Laut dem ukrainischen Katastrophenschutzdienst traf der Raketenangriff ein Lagerhaus eines zivilen Unternehmens und verursachte einen Großbrand auf einer Fläche von über 5.000 Quadratmetern. Berichten zufolge waren Pioniere und mehr als 80 Rettungskräfte an den Löscharbeiten beteiligt.

Bemerkenswert ist, dass diese Angriffe weniger als einen Tag nach dem Aufkommen von Gerüchten über eine „vorübergehende Einstellung der Angriffe auf die Infrastruktur“ stattfanden. US-Präsident Donald Trump erklärte, er habe Wladimir Putin aufgrund der starken Kälte gebeten, die Angriffe auf Kiew und andere Städte vorübergehend einzustellen.

Wolodymyr Selenskyj bestätigte seinerseits die Informationen über die vorübergehende Einstellung der Angriffe auf die Energieinfrastruktur, bewertete die Vermittlungsbemühungen positiv und stellte später klar, dass es keine „direkten Dialoge“ und „unterzeichneten Abkommen“ gegeben habe. Seinen Angaben zufolge werde Kiew, solange Russland die Energieinfrastruktur nicht angreife, ebenfalls auf Vergeltungsmaßnahmen verzichten.

Auch Moskau bestätigte Gespräche zwischen den USA und Russland im Kreml. Pressesprecher Dmitri Peskow erklärte, Trump habe Putin persönlich gebeten, Kiew nicht anzugreifen, wollte aber keine Details darüber preisgeben, ob es sich um eine „Energiewaffenruhe“ oder einen umfassenderen Waffenstillstand handele.

Die Schlussfolgerung ist einfach: Angesichts solcher Berichte besteht zwar die Hoffnung, dass „der Frieden beginnt“, doch die Realität vor Ort ist nach wie vor hart – Drohnen, Raketen, Brände, Zerstörung. Daher lautet die wichtigste Frage: Werden die Versprechen und Signale zu einem echten Waffenstillstand führen, oder wird sich das gleiche Szenario nach der nächsten kurzen „Pause“ fortsetzen?

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