Europäische Länder sind zur Sommerzeit übergegangen

Deutschland und viele andere europäische Länder haben in der Nacht zu Sonntag, dem 29. März, ihre Uhren um eine Stunde vorgestellt, da in weiten Teilen des Kontinents die Sommerzeit begonnen hat. In der Berliner Zeitzone erfolgte die Umstellung um 02:00 Uhr. Mitglieder der Europäischen Union, das Vereinigte Königreich, die Ukraine, Moldau und die meisten anderen europäischen Staaten beteiligten sich an der Umstellung. Darüber berichtet Dw.com.
Die nächste Umstellung wird in der Nacht zum Sonntag, dem 25. Oktober 2026, erwartet, wenn die EU-Länder zur Winterzeit zurückkehren sollen. Nur wenige Länder in Europa folgen der saisonalen Zeitumstellung nicht, darunter Island, die Türkei, Belarus und Russland. Deshalb beträgt der Zeitunterschied zwischen Berlin und Städten wie Moskau oder Istanbul im Sommer eine Stunde und im Winter zwei Stunden.
Die öffentliche Unterstützung für diese Praxis bleibt schwach, besonders in Deutschland. Eine im März 2025 veröffentlichte Forsa-Umfrage ergab, dass 74 Prozent der Deutschen den Wechsel zwischen Sommer- und Winterzeit beenden wollen, während 23 Prozent ihn für sinnvoll halten. Etwa 30 Prozent der Befragten sagten, sie hätten nach der Umstellung im Frühjahr mit Müdigkeit, Schlafproblemen, schlechter Stimmung und Reizbarkeit zu kämpfen.
Das Europäische Parlament sprach sich 2019 für ein Ende der saisonalen Zeitumstellungen aus, nachdem eine große EU-Umfrage starke öffentliche Unterstützung gezeigt hatte. Die Reform wurde jedoch nicht umgesetzt, weil mehrere Regierungen Bedenken hinsichtlich ihrer Folgen und möglicher Unterschiede zwischen den Zeitzonen geäußert haben, falls jedes Land sein eigenes dauerhaftes System wählt.
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