Weltweiter Weinkonsum ist drastisch gesunken

Der weltweite Weinkonsum ist auf den niedrigsten Stand seit Jahrzehnten gefallen und verzeichnet einen Rekordrückgang, wie er seit 1957 nicht mehr beobachtet wurde. Dies geht aus einem Bericht der Internationalen Organisation für Rebe und Wein (OIV) hervor.
Analysen zufolge wurden 2025 weltweit insgesamt 208 Millionen Hektoliter Wein konsumiert. Dies entspricht einem Rückgang von 2,7 Prozent gegenüber 2024 und 14 Prozent im Vergleich zu 2018. Experten führen diesen Rückgang hauptsächlich auf Veränderungen im Lebensstil der Verbraucher und Unsicherheiten in der Weltwirtschaft zurück.
Auch in den größten Weinmärkten wurden deutliche Rückgänge verzeichnet. Insbesondere in den USA und Deutschland sank der Konsum innerhalb eines Jahres um 4,3 Prozent, in Frankreich um 3,2 Prozent und in Italien um 9,4 Prozent. Den stärksten Rückgang verzeichnete China, wo der Weinkonsum um 13 Prozent zurückging.
Gleichzeitig gab es in einigen Ländern ein Wachstum. Obwohl der Weinkonsum in Ländern wie Portugal, Brasilien und Japan leicht gestiegen ist, konnte dies den globalen Trend nicht ändern.
Experten betonen, dass auch die Rebflächen stetig schrumpfen und das Exportvolumen auf dem niedrigsten Stand seit 15 Jahren bleibt. Dass in den letzten 25 Jahren weltweit fast 10 Prozent der Weinberge verschwunden sind, wird als ernstes Signal für die Branche gewertet.
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