Person wegen Spionage in Iran hingerichtet

Die iranischen Behörden haben am 13. Mai den 32-jährigen Bürger Ehsan Afreshteh hingerichtet, dem Spionage für Israel vorgeworfen wurde. Dies berichtete die Mizan Online, eine Publikation der iranischen Justiz.
Offiziellen Angaben zufolge hatte Afreshteh Verbindungen zum Mossad und absolvierte eine spezielle Ausbildung in Nepal. Ihm wurde vorgeworfen, geheime Informationen an die israelische Seite weitergegeben zu haben.
Es wird darauf hingewiesen, dass sich dieser Vorfall in einer Zeit erhöhter Spannungen zwischen den USA, Israel und dem Iran ereignete und die sechste Hinrichtung wegen Spionagevorwürfen seit Beginn der jüngsten Konflikte darstellt.
In Norwegen ansässige Menschenrechtsorganisationen stellen diese Anschuldigungen jedoch in Frage. In ihren Erklärungen wird darauf hingewiesen, dass Afreshteh bestritten habe, geheime Informationen mit dem israelischen Geheimdienst ausgetauscht zu haben, und betonte, er sei lediglich als Cybersicherheitsexperte tätig gewesen. Er gab an, bestimmte unabhängige Websites vor potenziellen Cyberangriffen gewarnt zu haben.
Ein weiterer tragischer Umstand des Vorfalls ist die Nachricht, dass Afreshtehs Vater nach dem Hören des Urteils an einem Herzinfarkt starb, was in der Öffentlichkeit für großes Aufsehen sorgt.
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