date

Mann in Samarkand zu 9,5 Jahren Haft verurteilt, nachdem er seine Ehefrau in den Suizid getrieben hatte

Mann in Samarkand zu 9,5 Jahren Haft verurteilt, nachdem er seine Ehefrau in den Suizid getrieben hatte

In der Region Samarkand wurde ein weiterer schwerer Fall von häuslicher Gewalt gerichtlich abgeschlossen. In der Stadt Kattaqoʻrgʻon wurde ein Mann, der seine Ehefrau systematisch misshandelt und in einen schweren psychischen Zustand versetzt hatte, zu einer Freiheitsstrafe von 9 Jahren und 6 Monaten verurteilt.

Gerichtsunterlagen zufolge heiratete der 1995 geborene I.I. im September 2023 die in Andijon lebende G.K.

nach Scharia-Recht. Anfangs herrschte in der Familie Frieden, und das Paar bekam eine gemeinsame Tochter.

Mit der Zeit begann der Mann jedoch, der Frau ihre Vergangenheit vorzuwerfen und sie regelmäßig zu beleidigen. Dies führte zu ständigen Konflikten in der Familie.

Am 1. Juli 2025 erklärte die Frau, dass sie nicht mehr mit ihrem Ehemann zusammenleben wolle und beabsichtigte, mit ihrem Kind zu ihren Eltern zu ziehen.

Diese Entscheidung löste einen weiteren Streit aus. Während der Auseinandersetzung versuchte die Frau, sich aus dem Fenster zu stürzen, und fügte sich zudem selbst Verletzungen zu.

Einen Tag später, am 2. Juli, eskalierte der Konflikt zwischen den Eheleuten erneut.

Der Mann widersetzte sich dem Weggang seiner Frau, schlug sie und schränkte ihre Bewegungsfreiheit ein. Die Frau, die dem ständigen Druck und den Demütigungen nicht mehr standhielt, kündigte an, sich das Leben nehmen zu wollen, und versuchte, sich mit einem Messer zu verletzen.

Den Ermittlungsergebnissen zufolge wurde die Frau während des Streits und des Ringens um das Messer am Hals getroffen. Infolgedessen erlitt sie schwere Verletzungen.

Der Fall wurde vom Strafgericht verhandelt. Der Mann wurde gemäß Artikel 103 des Strafgesetzbuches (Treiben in den Suizid) für schuldig befunden und zu einer Haftstrafe von 9 Jahren und 6 Monaten verurteilt.

Es ist anzumerken, dass ähnliche Vorfälle bereits in der Vergangenheit beobachtet wurden. Bereits im vergangenen Jahr hatte der tragische Tod einer aus Andijon stammenden Frau, die nach Samarkand eingeheiratet hatte, für breite öffentliche Diskussionen gesorgt.

Experten betonen, wie wichtig es sei, gegenüber Fällen häuslicher Gewalt nicht gleichgültig zu bleiben und sich in solchen Situationen an die zuständigen Behörden zu wenden.

Ctrl
Enter
Fehler gefunden?
Markieren Sie den Text und drücken Sie Strg+Enter
Information
Benutzer der Gruppe Gast dürfen diese Veröffentlichung nicht kommentieren.
Nachrichten » Gesellschaft » Mann in Samarkand zu 9,5 Jahren Haft verurteilt, nachdem er seine Ehefrau in den Suizid getrieben hatte