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44 Führungskräfte wegen Energieverlusten entlassen

44 Führungskräfte wegen Energieverlusten entlassen

Im Energiesektor haben tiefgreifende Veränderungen begonnen. Bei einer kritischen Sitzung der Aktiengesellschaft „Hududiy elektr tarmoqlari“ (Regionale Stromnetze), die unter der Leitung von Energieminister Joʻrabek Mirzamahmudov stattfand, wurden die Mängel im System scharf diskutiert.

Im Zuge der Sitzung wurden 44 Leiter von Stromversorgungsunternehmen in Bezirken und Städten, in denen hohe Stromverluste verzeichnet wurden, von ihren Ämtern entbunden.

Der Minister betonte in seiner Rede, dass die Steigerung der Energieeffizienz, die rationelle Nutzung der Ressourcen und die drastische Reduzierung von Verlusten zu den dringendsten Aufgaben der Gegenwart gehören. In diesem Zusammenhang wurden die bestehenden Probleme im Sektor einer kritischen Analyse unterzogen.

Wie mitgeteilt wurde, nahmen an der Sitzung bei der AG „Hududiy elektr tarmoqlari“ auch Führungskräfte der Netze sowie Verantwortliche der regionalen Strom- und Gasversorgungsunternehmen teil. Dabei wurden auch die Ergebnisse der von Inspektionsorganen durchgeführten Prüfungen erörtert.

Insbesondere wurden bei Untersuchungen der Inspektion für die Kontrolle der Nutzung von elektrischer Energie, Erdölprodukten und Gas eine Reihe schwerwiegender Mängel festgestellt. Zur Behebung dieser Probleme wurden in den Regionen spezielle Arbeitsgruppen gebildet.

Diese haben insgesamt 106.140 Transformatorenstationen überprüft und festgestellt, dass 25.668 davon reparaturbedürftig sind. Derzeit werden die Arbeiten zur Wiederherstellung und Modernisierung dieser Anlagen schrittweise umgesetzt.

Auf der Sitzung wurden zudem konkrete Aufgaben zur Erneuerung alter Leitungen in überlasteten Stromnetzen sowie zur Beschleunigung der Modernisierungs- und Rekonstruktionsarbeiten an der Infrastruktur festgelegt. Die Verschärfung der Maßnahmen zur Verhinderung illegaler Anschlüsse und des Energiediebstahls wurde ebenfalls als Priorität hervorgehoben.

Als eine der drastischsten Maßnahmen wurden Führungskräfte in Regionen entlassen, in denen die Stromverluste über 20 Prozent lagen. Darunter wurden 14 Führungskräfte in der Filiale Andijon, 7 in Jizzax, 10 in Samarqand, 4 in Qashqadaryo sowie jeweils 2 in den Regionen Sirdaryo, Toshkent und Fargʻona entlassen.

Im Rahmen der Sitzung wurden auch die Mängel im Gasversorgungssystem scharf kritisiert. Insbesondere wurde bekannt gegeben, dass eine Anweisung zur Entlassung des Leiters der Filiale „Hududgaz Xorazm“ erteilt wurde.

Solche entschlossenen Maßnahmen zielen darauf ab, die Disziplin im Sektor zu stärken, Ressourcen effizient zu nutzen und die Bevölkerung stabil mit Energie zu versorgen. Die zentrale Frage bleibt nun, ob die neu ernannten Führungskräfte dieses Vertrauen rechtfertigen können.

Die Zeit wird diese Frage beantworten.

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