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Die XXV. Olympischen Winterspiele wurden in Italien feierlich eröffnet

Die XXV. Olympischen Winterspiele wurden in Italien feierlich eröffnet

Die XXV. Olympischen Winterspiele in Mailand, Italien, zogen mit ihrer grandiosen Eröffnungsfeier die Welt in ihren Bann. Die Feierlichkeiten, die am Freitag, dem 6. Februar, vor 80.000 Zuschauern im legendären San-Siro-Stadion begannen, waren nicht nur ein Fest des Sports, sondern auch der Kunst und Mode.

Eine digitale Brücke verbindet vier Städte

Eine Besonderheit der diesjährigen Olympischen Spiele war, dass die Eröffnungsfeiern gleichzeitig in vier Regionen stattfanden: Mailand, Cortina d’Ampezzo, Predazzo und Livino. Aufgrund der Hunderte von Kilometern zwischen den Städten konnten einige Athleten die Hauptarena nicht erreichen, doch moderne Fernsehtechnik verband alle Paraden zu einem einzigen System.

Oper und Haute Couture in Harmonie

Der kulturelle Teil der Feierlichkeiten präsentierte Italiens reiches Erbe.


  • Musik: Nach Auftritten von Weltstar Mariah Carey und Rapperin Gali erreichte der Abend seinen Höhepunkt mit dem legendären Tenor Andrea Bocelli, der eine berühmte Arie aus der Oper „Turandot“ sang und das Stadion in Staunen versetzte.



  • Hommage: Zu Ehren des berühmten Designers Giorgio Armani, der im September im Alter von 91 Jahren verstarb, fand auf dem Spielfeld eine Modenschau statt. Das italienische Team präsentierte seine Armani-Kleidung.


Historischer Rekord: Flamme an zwei Orten entzündet

Zum ersten Mal in der Geschichte der Olympischen Spiele wurde die Olympische Flamme gleichzeitig an zwei Orten entzündet – am Friedensbogen in Mailand und auf dem Spielfeld in Cortina d’Ampezzo. Die Abschlussfeier der Spiele findet im 2000 Jahre alten Amphitheater in Verona statt.

Neutraler Status und politische Einschränkungen

Die diesjährigen Olympischen Spiele finden auch unter Einschränkungen für Athleten aus Russland und Belarus statt.


  • Russland: Aufgrund des Einmarsches in die Ukraine treten 13 Athleten unter neutraler Flagge an. Darunter befinden sich die Eiskunstlaufstars Adelia Petrosjan und Pjotr ​​Gumennik.



  • Belarus: Das Land entsendet mit nur sieben Athletinnen so wenige wie nie zuvor. Athletinnen wie Anna Guskowa und Maria Schkanowa werden als neutrale Athletinnen antreten.


Papst ruft zum Frieden auf

Vor Beginn der Wettkämpfe rief Papst Leo XIV. die Länder der Welt dazu auf, sich an den „Olympischen Pakt“ zu halten und bewaffnete Konflikte zu beenden. In seiner Ansprache betonte der Papst die Notwendigkeit, Machtmissbrauch und Gewalt zu stoppen. Leider haben die Angriffe auf ukrainisches Territorium jedoch auch in den Tagen vor den Olympischen Spielen nicht aufgehört.

Glauben Sie, dass Sportwettkämpfe dazu beitragen können, echten Frieden in der Welt zu schaffen, oder wird die Politik weiterhin über den Sport triumphieren?

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