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NASA testet neues Energiesystem für die Mondnacht

NASA testet neues Energiesystem für die Mondnacht

Experten des NASA Glenn Research Center in Cleveland haben mit der Erprobung eines regenerativen Brennstoffzellensystems (RFC) begonnen, das Mondbasen mit Energie versorgen soll. Das etwa autogroße Gerät arbeitet in einem kontinuierlichen Kreislauf: Es wandelt Wasserstoff und Sauerstoff in Strom, Wärme und Wasser um. Bei Energieüberschuss spaltet das System das Wasser wieder in Gase auf, um diese zu speichern. Dies berichtet Ixbt.com .

Diese Technologie ist für das Artemis-Programm von entscheidender Bedeutung. Sie stellt den Dauerbetrieb der Basen während der bis zu 14 Tage dauernden dunklen und kalten Mondnächte sicher. Chefingenieurin Kerrigan Kane betont, dass das System leichter und energieeffizienter als herkömmliche Batterien ist.

Der Hauptvorteil des Systems ist seine vollständige Autonomie. Dies senkt die Logistikkosten von der Erde drastisch, da Wasserstoff- und Sauerstoffreserven wiederverwendet werden. Das Gerät besteht aus über 270 Sensoren und tausend Komponenten und kann ferngesteuert ohne menschliches Eingreifen betrieben werden.

Die aktuellen Tests sind das Ergebnis von fünf Jahren Arbeit. Während in früheren Phasen nur Einzelteile geprüft wurden, wird das System nun im vollständigen Zyklus getestet, einschließlich der Hochdruck-Gasspeicherung. Zukünftig wird das Gerät in Vakuumkammern an die extremen Mondbedingungen angepasst.

Dieses Energiesystem dient nicht nur der Beleuchtung und Heizung von Wohnmodulen, sondern auch der Stromversorgung von Mondrovern. Experten sind überzeugt, dass diese Technologie eine solide Grundlage für künftige Langzeitexpeditionen zum Mars bilden wird.

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