Wissenschaftler züchten erstmals Erbsen in künstlichem Mondboden

Die NASA plant, in den 2030er Jahren Astronauten zum Mond zu schicken. Daher ist die Frage des Lebensmittelanbaus auf Raumstationen von großer Bedeutung. Ixbt.com berichtet darüber.
Wissenschaftler der University of Texas in Austin haben die Möglichkeit demonstriert, Erbsen in künstlichem Mondbodem anzubauen.
Mondbodem, auch Regolith genannt, ist eine äußerst feindselige Umgebung für Pflanzen. Er enthält keine organische Materie und enthält toxische Schwermetalle.
Um dieses Problem zu lösen, fügten die Forscher Wurmkompost und spezielle Pilze zum Boden hinzu.
Experimente zeigten, dass Erbsen in einem Gemisch mit bis zu 75 % Regolith angebaut werden können. Die Pilze helfen den Pflanzen, Nährstoffe aufzunehmen und die Auswirkungen von Schwermetallen zu reduzieren.
Derzeit untersuchen Wissenschaftler die Sicherheit der geernteten Pflanzen. Wenn die Ergebnisse positiv sind, werden Astronauten in der Zukunft in der Lage sein, ihre eigenen Lebensmittel im Mondbodem anzubauen.
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