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Der Grund für die Kinderlosigkeit russischer Frauen wurde enthüllt…

Der Grund für die Kinderlosigkeit russischer Frauen wurde enthüllt…

Vor dem Hintergrund der demografischen Krise in Russland hat die Diskussion über die Gründe für die Kinderlosigkeit eine neue Dimension erreicht. Vertreter der Staatsduma und der Öffentlichen Kammer kritisierten Frauen, die sich für ein kinderloses Leben entscheiden, scharf und betonten, dass der Hauptgrund dafür nicht materielle Not, sondern fehlende spirituelle Werte und „Gier“ seien.

„Sie bekommen keine Kinder, weil sie gierig sind“: Moskvitinas scharfe Meinung

In ihrer Rede auf der Konferenz erklärte die Leiterin der Stiftung „Frauen für das Leben“, Natalia Moskvitina, ihre Ablehnung von Kindern nicht mit objektiven Schwierigkeiten, sondern mit persönlichen Eigenschaften.


  • Spirituelle Haltung: Ihrer Meinung nach sollten Frauen finanzielle Probleme oder beengte Wohnverhältnisse nicht als Ausrede benutzen.



  • Giervorwurf: Moskvitina führte die Aussage eines Priesters als Beispiel an: „Sie bekommen keine Kinder, weil sie gierig sind.“ Er merkte an, dass ein Neugeborenes keine Schüssel menschliche Suppe aufessen würde.


Die Anstiftung zu Abtreibungen gilt als Straftat

Der Aktivist erklärte, es sei notwendig, das Anbieten von Schwangerschaftsabbrüchen auf Bundesebene zu verbieten und als Straftat zu ahnden. Ein solches Verbot ist derzeit in 30 Regionen Russlands in Kraft. So wurde beispielsweise im Dezember 2025 in Mordwinien erstmals ein Mann, der eine Frau zu einer Abtreibung angestiftet hatte, disziplinarisch belangt und mit einer Geldstrafe belegt.

Witali Milonow: „Kinderlosigkeit ist der Weg in den Tod“

Der Duma-Abgeordnete Witali Milonow betonte außerdem, dass die Entscheidung für oder gegen Kinder allein von den Werten im Herzen und im Verstand abhänge.


  • Leere im Herzen: Laut dem Abgeordneten werden Menschen nicht wegen ihres Reichtums geboren, sondern wegen ihres spirituellen Reichtums. Er bezeichnet Kinderlosigkeit als „direkten Weg in den Tod“.



  • Quelle des Glücks: Laut Milonov sind Kinder kein Mittel zum Zweck, sondern die einzige Quelle des Glücks, die das Leben eines Menschen verlängert.


Medizinische Risiken und soziale Vorschläge

Experten sind besorgt darüber, dass Frauen ihr erstes Kind erst spät bekommen (im Alter von 28–30 Jahren). Der Mediziner Dr. Roman Schmakow erinnerte daran, dass nach dem 35. Lebensjahr die Chancen auf eine Schwangerschaft sinken und verschiedene medizinische Risiken steigen.

Akademiker Gennadi Onischenko beschränkte sich jedoch nicht auf Kritik, sondern schlug Folgendes zur Verbesserung der Situation vor:


  • Ausbau des Netzes von Kindergärten und Kinderkrippen;



  • Einführung von Stipendien für Studentinnen in Höhe des Mindestlohns.


Die russische Regierung scheint heute nicht nur auf finanzielle Anreize zu setzen, sondern auch den ideologischen Druck zu erhöhen, um die „demografische Lücke“ zu schließen.

Was beeinflusst Ihrer Meinung nach die Entscheidung für Kinder – finanzielle Unterstützung vom Staat oder die persönliche Einstellung?

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