Der Iran dementierte die Meldung, dass Mojtaba in Moskau behandelt werde

Der iranische Botschafter in Moskau, Kazem Jalali, hat Berichte, wonach sich der neue Oberste Führer des Landes, Mojtaba Khamenei, in Russland in Behandlung befinde, kategorisch dementiert.
Der Diplomat betonte, diese Information sei falsch und werde im Rahmen einer „psychologischen Kriegsführung“ verbreitet. Seinen Angaben zufolge versteckt sich die iranische Führung niemals, sondern steht stets an der Seite des Volkes und arbeitet transparent.
Zuvor hatte die kuwaitische Zeitung Al-Jarida berichtet, Mojtaba Khamenei sei verletzt und zur Behandlung nach Moskau gebracht worden. Der Kreml lehnte jedoch eine offizielle Stellungnahme zu dieser Information ab.
Unterdessen wirft die Tatsache, dass Mojtaba Khamenei seit seiner Ernennung am 8. März nicht öffentlich aufgetreten ist, Fragen auf. Seine erste Ansprache am 12. März war keine Live-Rede, sondern wurde im staatlichen Fernsehen verlesen.
Gleichzeitig hatte der iranische Außenminister Abbas Araqchi zuvor eine offizielle Erklärung veröffentlicht, in der er betonte, dass es Mojtaba Khamenei gut gehe und die Lage im Land vollständig unter Kontrolle sei.
Kurz gesagt: Trotz der widersprüchlichen Informationen, die in verschiedenen Quellen kursieren, beurteilt das offizielle Teheran die Lage als stabil. Gleichzeitig lässt sich nicht leugnen, dass hinter solchen Berichten auch ein Kampf um die Deutungshoheit und Versuche der Einflussnahme stecken.
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