Trump-Regierung gibt enormes Militärbudget für Iran-Krieg aus

Wie bekannt wurde, hat die US-Regierung während der Amtszeit von Donald Trump im Rahmen der Militäroperationen gegen den Iran eine große Menge strategisch wichtiger Waffen und Ausrüstung eingesetzt. Dies berichtete die Financial Times unter Berufung auf ihre Quelle. Der Bericht hob insbesondere die Langstreckenraketen vom Typ Tomahawk hervor.
Laut dem Center for Strategic and International Studies (CSIS) setzten die USA in den ersten 100 Stunden des Krieges im Nahen Osten 168 Tomahawk-Raketen ein. Diese Menge sei „sehr hoch“, heißt es in dem Bericht, und es werde mehrere Jahre dauern, die Reserven wieder aufzufüllen.
Das Pentagon plant, in den kommenden Tagen einen offiziellen Antrag an das Weiße Haus und den Kongress auf zusätzliche Militärmittel in Höhe von 50 Milliarden US-Dollar zu stellen. Nach vorliegenden Informationen schätzte die Trump-Regierung die Kosten der ersten sechs Tage des Krieges gegen den Iran auf mindestens 11,3 Milliarden US-Dollar.
Reuters berichtete außerdem, dass dieselben Zahlen am 11. März in einer nicht-öffentlichen Anhörung des Kongresses genannt wurden. Dies verdeutlicht die enormen Ausgaben der USA für Militäroperationen.
Während dieses Krieges setzten die USA auch eine große Anzahl von Raketen des Patriot-Systems ein. Die New York Times berichtete am 9. März, dass die Ukraine seit Kriegsbeginn gegen Russland etwa 600 Patriot-Raketen erhalten habe, während die USA innerhalb einer Woche 800 Raketen gegen den Iran abfeuerten.
Am 12. März betonte die Pressesprecherin des Weißen Hauses, Caroline Leavitt, dass die US-Streitkräfte über die notwendigen militärischen Reserven und Waffen verfügen, um die von Präsident Trump gesteckten Ziele zu erreichen.
Die US-Militäroperationen zielen somit nicht nur auf strategische Ziele ab, sondern auch auf die Aufrechterhaltung der regionalen Sicherheit und des globalen Gleichgewichts. Experten weisen jedoch darauf hin, dass solch hohe Militärausgaben und der rasche Verbrauch von Reserven ohne Planung die zukünftigen militärischen Fähigkeiten des Landes beeinträchtigen könnten.
Lesen Sie „Zamin“ auf Telegram!