Hunderte Usbeken in Russland seit vier Monaten ohne Lohn und Lebensmittel

Foto: Migrationsagentur
Es wurde bekannt, dass sich mehr als 100 usbekische Staatsbürger, die in Russland arbeiten, in einer schwierigen Lage befinden. Die Migrationsagentur teilte offiziell mit, dass sie seit fast vier Monaten ohne Lohn gelassen wurden und nicht einmal mit Lebensmitteln versorgt wurden.
Nach vorläufigen Angaben belaufen sich die vom Arbeitgeber angehäuften Schulden auf 24 Millionen Rubel (ca. 324.000 US-Dollar).
Einige Arbeiter gerieten aufgrund von Problemen mit ihren Dokumenten in einen illegalen Status. Daraufhin sahen sie sich gezwungen, sich an die offiziellen Behörden zu wenden.
Um die Situation zu klären und rechtliche Unterstützung zu leisten, wurden von der Vertretung der Agentur in Russland Anwälte hinzugezogen. Gleichzeitig wurde vom Generalkonsulat Usbekistans eine offizielle Note an die entsprechenden Organisationen gesendet, und es wurde über diplomatische Kanäle in die Angelegenheit eingegriffen.
Es wurde mitgeteilt, dass als Ergebnis der unternommenen Anstrengungen ein Strafverfahren gegen die Arbeitgeber im Rahmen des Strafgesetzbuches der Russischen Föderation eingeleitet wurde. Dies bedeutet, dass der Vorfall einer ernsthaften rechtlichen Bewertung unterzogen wurde.
Bisher konnten Löhne der Arbeiter in Höhe von 9 Millionen 403 Tausend Rubel eingetrieben werden. Es ist geplant, die verbleibenden Schulden bis zum 15.
Mai vollständig zu begleichen. Zudem wurde ihre Versorgung mit Lebensmitteln wiederhergestellt.
Die Agentur teilte ferner mit, dass die Arbeiten zur Rückführung der in die Illegalität geratenen Bürger in ihre Heimat begonnen haben. Es wurde betont, dass ihnen auch die notwendige materielle Hilfe zugewiesen wird.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die entstandene komplexe Situation schrittweise gelöst wird. Am wichtigsten ist, dass die Rechte der Arbeitsmigranten wiederhergestellt werden und ihnen praktische Hilfe geleistet wird.