Qalibaf: Ressourcen der USA erschöpft, Kapazitäten Irans bleiben bestehen

Der iranische Parlamentspräsident Mohammad Bagher Ghalibaf hat eine scharfe Erklärung zum wirtschaftlichen Wettbewerb und zum Druck der USA abgegeben. Seiner Ansicht nach haben die USA bereits den Großteil ihrer wichtigsten „Karten“ in Bezug auf Sanktionen und wirtschaftliche Beschränkungen gegen den Iran ausgespielt.
Ghalibaf äußerte sich über soziale Medien und betonte, dass die von den USA demonstrierte Überlegenheit angezweifelt werden müsse. Er erklärte, dass bei einer tieferen Betrachtung der Situation die Angebots- und Nachfragemöglichkeiten im Gleichgewicht stünden.
Dies bedeute, dass es im wirtschaftlichen Kampf keine einseitige Dominanz gebe.
„Sie rühmen sich ihrer Überlegenheit. Schauen wir uns das an: Hier entsprechen die Angebotsmöglichkeiten den Nachfragemöglichkeiten“, schrieb Ghalibaf im Netzwerk X.
Der Politiker ging auch auf die wichtigen strategischen Potenziale Irans ein, die noch nicht voll ausgeschöpft wurden. Er hob insbesondere wichtige geopolitische Punkte wie die Straße von Hormus und die Bab al-Mandab-Straße sowie die Einflussmöglichkeiten über Ölpipelines hervor.
Es ist kein Geheimnis, dass diese Faktoren eine erhebliche Schlagkraft auf dem Weltenergiemarkt besitzen.
Gleichzeitig hat auch die US-Seite eine Reihe von wirtschaftlichen Maßnahmen ergriffen. Unter anderem wurde versucht, die Situation durch Mechanismen wie die Freigabe strategischer Ölreserven auf den Markt, die künstliche Reduzierung der Nachfrage und die Anpassung der Preispolitik zu kontrollieren.
Ghalibaf betonte, dass der Iran noch nicht alle seine Möglichkeiten genutzt habe, was in künftigen wirtschaftlichen Konfrontationen eine wichtige Rolle spielen könnte. Seiner Meinung nach haben die USA hingegen bereits einen bestimmten Teil ihrer Ressourcen aufgebraucht.
Zudem unterstrich er die Notwendigkeit, die in den kommenden Monaten steigende Nachfrage nach Energieressourcen zu berücksichtigen. Insbesondere der Anstieg des Verbrauchs in der Sommersaison könnte für die USA zu einem zusätzlichen Belastungsfaktor werden.
Kurz gesagt deuten diese Erklärungen darauf hin, dass der globale Energie- und Wirtschaftswettbewerb in eine neue Phase eintritt. Die Aufmerksamkeit richtet sich nun darauf, welche Seite ihre Möglichkeiten effektiver einsetzen kann.
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