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Mehr als 110 Kilogramm Drogen bei 22 buddhistischen Mönchen in Sri Lanka sichergestellt

In Sri Lanka wurden bei 22 buddhistischen Mönchen mehr als 110 Kilogramm Drogen entdeckt

In Sri Lanka wurden 22 buddhistische Mönche festgenommen, als sie versuchten, mehr als 110 Kilogramm Betäubungsmittel einzuschmuggeln. Dies berichtete die Publikation „Daily Mirror“.

Der Vorfall ereignete sich am Bandaranaike International Airport, nördlich der Hauptstadt Colombo. Die Strafverfolgungsbehörden bewerten diese Beschlagnahmung als einen der größten Fälle in der Geschichte des Flughafens.

Den Angaben zufolge kamen die Mönche aus Thailand. In ihrem Gepäck wurden insgesamt rund 112 Kilogramm „Cannabis“ und „Haschisch“ entdeckt.

Der Gesamtwert der beschlagnahmten illegalen Fracht soll sich auf mehr als 1,1 Milliarden Sri-Lanka-Rupien (ca. 3,45 Millionen US-Dollar) belaufen.

Die festgenommenen Personen wurden am 26. April dieses Jahres dem Gericht in der Stadt Negombo vorgeführt.

Den Ermittlungsergebnissen zufolge wurde diese Operation von drei Mönchen geleitet, die einem Tempel im westlichen Teil des Landes angehören. Die restlichen 19 Teilnehmer seien über Facebook angeworben worden.

Nach vorläufigen Informationen wurden den jungen Mönchen, von denen die meisten unter 30 Jahre alt sind, kostenlose Flugtickets, Unterkunft und Verpflegung versprochen. Ihnen wurde mitgeteilt, dass sie in Wirklichkeit „Lehrmaterialien und Süßigkeiten“ für Schulkinder transportieren würden.

Zudem wurde in der Region Gampaha ein mutmaßlicher Organisator dieser Gruppe festgenommen. Im Zuge der Ermittlungen wurde bekannt, dass diese Gruppe bereits im vergangenen Monat eine ähnliche Operation mit 12 Mönchen durchgeführt hatte und für die nahe Zukunft eine weitere Reise plante.

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