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Sanierungsarbeiten an der berühmten Zindon-Festung mit Stalins ehemaliger Zelle haben begonnen

Restaurierung der berühmten Festung Zindon, in der Stalin inhaftiert war, hat begonnen

In der aserbaidschanischen Stadt Lenkoran haben die Restaurierungsarbeiten an der historisch bedeutsamen Festung Zindon begonnen. In diesem architektonischen Bauwerk war einst Iosif Stalin inhaftiert, der die UdSSR fast 30 Jahre lang regierte.

Dies berichtet das Portal „Oxu.az“.

Den Angaben zufolge werden die Rekonstruktionsarbeiten im Auftrag des aserbaidschanischen Kulturministeriums unter der Aufsicht des Dienstes für den Schutz des kulturellen Erbes durchgeführt.

Anlass für die Instandsetzungsarbeiten war der Einsturz des Daches vor einigen Jahren, wodurch die Festung in einen baufälligen Zustand geraten war.

Die Festung hat eine Höhe von 20 Metern und einen Durchmesser von 72 Metern. Sie wurde in verschiedenen Epochen für unterschiedliche Zwecke genutzt.

Insbesondere diente sie im Zeitraum von 1869 bis 1959 als Gefängnis und wurde unter dem Namen „Festung Zindon“ bekannt.

Historischen Quellen zufolge war zu Beginn des 20. Jahrhunderts auch Iosif Stalin an diesem Ort inhaftiert.

Er wurde in den Jahren 1903–1904 im Zusammenhang mit einem Überfall auf einen Zug, der Regierungsgelder transportierte, festgenommen und konnte später mit Hilfe von Mitstreitern fliehen.

Obwohl das Gefängnis ursprünglich für 140 Personen ausgelegt war, sollen dort tatsächlich bis zu 310 Häftlinge untergebracht worden sein. Diese wurden durch einen unterirdischen Gang in die Festung gebracht, der jedoch im Laufe der Zeit durch Grundwasser unbrauchbar wurde.

Darüber hinaus wurde das Gebäude zwischen 1970 und 1990 auch als Nähereifabrik genutzt.

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