Infusion ohne ärztliche Aufsicht endet tödlich: 39-jährige Frau in Namangan verstorben

In der Region Namangan hat sich ein tragischer Vorfall ereignet: Eine Infusion endete für eine 39-jährige Frau tödlich. Wie bekannt wurde, trug sich der Vorfall in einer Hausarztpraxis im Bezirk Yangiqoʻrgʻon zu.
Offiziellen Angaben zufolge hatte die Verstorbene zuvor staatlich bereitgestellte, kostenlose blutbildende Medikamente eingenommen. Wenige Tage vor dem Vorfall hatte sie eine Kur mit dem Präparat „Neofer“ abgeschlossen.
Am 28. März suchte sie jedoch erneut die medizinische Einrichtung auf, klagte über Schmerzen und bat darum, das von ihr zu Hause aufbewahrte Medikament „Ferlek“ zusätzlich verabreicht zu bekommen.
Nach Angaben der Krankenschwester habe sie der Patientin erklärt, dass das Medikament nur unter ärztlicher Aufsicht verabreicht werden dürfe. Die Frau habe jedoch auf finanzielle Schwierigkeiten verwiesen und erneut darum gebeten, die Injektion vor Ort durchzuführen.
Infolgedessen gab die Krankenschwester dem Wunsch nach und legte die Infusion an.
Leider verschlechterte sich der Zustand der Patientin nach der Behandlung rapide, und sie konnte nicht mehr gerettet werden. Ihre Angehörigen betonen, dass die Frau in gesundem Zustand in die medizinische Einrichtung gegangen sei, und äußern ihre tiefe Besorgnis über den Vorfall.
Zudem wird berichtet, dass die Bedingungen in der betreffenden medizinischen Einrichtung nicht den Anforderungen entsprechen. Zeugenaussagen zufolge mangelte es dort selbst an grundlegender medizinischer Ausrüstung, und am Tag des Vorfalls sei kein Arzt anwesend gewesen.
Gegen die Krankenschwester wurde aufgrund des Vorfalls ein Strafverfahren gemäß dem entsprechenden Artikel des Strafgesetzbuches eingeleitet. Derzeit laufen die Ermittlungen, der Fall wurde unter die Aufsicht der Staatsanwaltschaft gestellt.
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