Warum stritten sich Allegri und Fabregas nach dem Unentschieden im Spielertunnel?

Das Nachholspiel des 24. Spieltags der Serie A – die Partie zwischen AC Mailand und Como – endete 1:1. Die Partie auf dem Platz war durchaus dramatisch, doch der eigentliche Streit entbrannte erst nach dem Schlusspfiff: Zwischen den Trainern kam es zu einer Auseinandersetzung.
Kurz nach Spielende beobachteten Journalisten eine hitzige Auseinandersetzung zwischen den beiden Trainern in der Nähe des Spielertunnels. Laut Tuttomercatoweb (TMW) soll Massimiliano Allegri seinen spanischen Kollegen Cesc Fabregas lautstark gerügt haben. Die Aussage der Quelle ist ebenfalls sehr scharf: Er soll eine bissige Bemerkung gemacht und Fabregas' Unerfahrenheit betont haben, etwa mit den Worten: „Du bist erst seit gestern Trainer.“
Allegri rief dem spanischen Trainer zu: „Du bist noch ein Kind. Du bist ein junger Bursche, der erst seit gestern Trainer ist!“
Der Hintergrund dieser Situation ist leicht zu verstehen: Ein Unentschieden fühlt sich für beide Mannschaften unterschiedlich an. Auf der einen Seite Milan, das im Meisterschaftsrennen jeden Punkt braucht, und auf der anderen Seite Como, das in der Tabelle weiter nach oben geklettert ist und gegen die großen Teams seine Stärke unter Beweis stellt. Aus diesem Grund legten sich die Emotionen auf dem Platz auch nach dem Finale nicht, sondern entluden sich direkt in Worten.
Zur Tabellensituation: Milan liegt mit 54 Punkten auf dem zweiten Platz, sieben Punkte hinter Tabellenführer Inter. Como belegt mit 42 Punkten den 6. Platz – was, ehrlich gesagt, ein sehr starkes Zeichen für ein neues Projekt ist.
Kurz gesagt: Das Spiel, das 1:1 endete, verlief nicht friedlich. Trainerstreitigkeiten sind im Fußball ein klassisches Phänomen: Einer gibt seinen Emotionen nach, der andere bleibt seinen Prinzipien treu. Nun ist die wichtigste Frage, ob dieser Streit im Spielertunnel die Mannschaft in den nächsten Runden zusätzlich anspornt oder nur eine emotionale Episode bleibt.
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