Was passiert, wenn man Wasser immer wieder aufkocht?

Oft wird gesagt, dass man Wasser nur einmal aufkochen sollte und dass das 2–3-malige Aufkochen zur Freisetzung giftiger Stoffe wie Dioxin führt, die Krebs verursachen können.
Dieser Gedanke beunruhigt viele, besonders Menschen, die auf ihre Gesundheit achten und solche Warnungen ernst nehmen. Fachleute erklären jedoch, dass unter normalen Haushaltsbedingungen das erneute Aufkochen von Wasser an sich kein Dioxin bildet. Dioxine entstehen meist bei Hochtemperatur-Industrieprozessen, beim Verbrennen von Abfällen oder in der chemischen Produktion. Das Aufkochen von Wasser im Wasserkocher gilt nicht als solcher Prozess. Beim Kochen verdampft lediglich ein Teil des Wassers. Wenn man Wasser jedoch sehr oft aufkocht und sein Volumen stark verringert, kann dies die Konzentration von Mineralsalzen und einigen Verunreinigungen erhöhen.
Daher ist es wichtiger, Wasser nicht stundenlang immer wieder aufzukochen, sondern sauberes Trinkwasser zu verwenden, den Wasserkocher von Zeit zu Zeit zu reinigen und die Wasserqualität zu kontrollieren.
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