Tuchel bleibt bis 2028 Trainer der englischen Nationalmannschaft: Der Vertrag ist offiziell unterzeichnet

Thomas Tuchel, der mit der englischen Nationalmannschaft gute Ergebnisse erzielt hat, hat über seine Zukunft entschieden. Der deutsche Trainer hat eine neue Vereinbarung mit der Vereinsführung getroffen und einen Vertrag bis 2028 unterzeichnet. Diese Entscheidung ist ein wichtiger Schritt sowohl für die „Three Lions“ als auch für den Trainer selbst: Das Team kann nun mit voller Konzentration planen, ohne sich Gedanken über die Zukunft machen zu müssen.
Tuchels vorheriger Vertrag wäre nach der Weltmeisterschaft ausgelaufen. Daher war es fast sicher, dass Vereine Interesse an ihm zeigen und ihn im Sommer kontaktieren würden – und ein solcher Rummel hätte sich zwangsläufig auf die Arbeit der Nationalmannschaft ausgewirkt. Die englische Führung wollte diese „Ablenkungen“ im Vorfeld aus dem Weg räumen und verlängerte den Vertrag bis zur nächsten EM 2028.
Unter dem 52-jährigen Trainer erreichte England in der WM-Qualifikation eine makellose Bilanz: Alle Spiele wurden gewonnen und die Gruppe als Erster abgeschlossen. Diese Zahlen stärkten das Selbstvertrauen der Mannschaft und minderten den Druck von außen – denn wo es Ergebnisse gibt, gibt es weniger Kontroversen, das ist eine ungeschriebene Regel im Fußball.
Nun stehen für die Nationalmannschaft die nächsten Herausforderungen an: Freundschaftsspiele gegen Uruguay und Japan. Obwohl solche Spiele üblicherweise als „formell“ gelten, sind sie für den Trainer in der Praxis sehr wertvoll: Sie bieten die Möglichkeit, neue Optionen zu testen, den Spielstil weiter zu verfeinern und den Konkurrenzkampf auf bestimmten Positionen zu erhöhen.
Das größte strategische Ziel ist bereits in Sicht: England wird die Europameisterschaft 2028 gemeinsam mit Schottland, Wales und Irland ausrichten. Entsprechend groß sind die Erwartungen an die Gastgeber. Deshalb hat die Vereinsführung beschlossen, sich intensiv auf dieses Turnier vorzubereiten und die Trainerfrage frühzeitig zu klären.
Das Ergebnis ist dasselbe: England setzt auf ein langfristiges Projekt, nicht auf kurzfristige Erfolge. Für Tuchel ist das ein Zeichen des Vertrauens. Jetzt gilt es, auf dem Platz Leistung zu bringen: die Ergebnisse zu bestätigen, die Mannschaft vor dem großen Turnier einzuspielen und vor allem zum richtigen Zeitpunkt in Topform zu sein. Vor der EM im eigenen Land gibt es keinen anderen Weg.
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