In Indien steigt das Heiratsalter

In den letzten zehn Jahren ist unter indischen Junggesellen das durchschnittliche Heiratsalter von 27 auf 29 Jahre gestiegen, berichtete die Zeitung The Tribune.
Fachleute erklären diese Verschiebung mit sehr einfachen, aber lebensnahen Gründen: finanzielle Stabilität zu erreichen, eine Karriere aufzubauen und persönlich bereit zu sein, hat begonnen, einen höheren Wert zu haben als eine frühe Heirat. Das heißt, viele wählen den Weg, “nicht zu hetzen und zuerst auf eigenen Beinen zu stehen”.
Die Ergebnisse der Studie zeigten noch ein weiteres interessantes Bild: Auch die Zahl derjenigen, die erneut heiraten möchten, ist spürbar gestiegen. Wenn vor zehn Jahren 11 Prozent der Plattformnutzer den Wunsch äußerten, ein zweites Mal zu heiraten, erreichte dieser Wert im Jahr 2025 16 Prozent.
Dabei ist auch die Situation in Usbekistan bemerkenswert. Nach den neuesten Daten des Nationalen Statistikkomitees wird der Hauptanteil der in Usbekistan registrierten Ehen von den 20–30-Jährigen ausgemacht: 78,7 Prozent der Männer und 53,5 Prozent der Frauen heiraten genau in diesem Alter.