1. Oktober Internationaler Kaffeetag: In New York offiziell bestätigt

Die UN-Generalversammlung hat in New York eine Resolution verabschiedet, die den 1. Oktober als Internationalen Kaffeetag festlegt. Berichten zufolge haben Dutzende Länder, darunter Belarus, Kirgisistan, Turkmenistan und Usbekistan, die Resolution gemeinsam verfasst.
In der Resolution wird besonders hervorgehoben, dass die Kaffeeanbau- und Verarbeitungskette mehreren Nachhaltigkeitszielen dient: Bekämpfung des Hungers, Verringerung der extremen Armut, Stärkung der Rechte und Möglichkeiten von Frauen sowie Förderung menschenwürdiger Arbeit und wirtschaftlichen Wachstums.
Qu Dongyu, Direktor der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation (FAO) der UNO, fasste die Bedeutung dieser Entscheidung einfach zusammen: Kaffee sei nicht nur ein Getränk, sondern ein Teil des weltweiten Handels „vom Korn bis zur Tasse“, eine Lebensgrundlage für Millionen von Bauernhöfen und eine Brücke, die ländliche Gemeinden mit globalen Märkten verbindet.
Das Interesse an Kaffee wächst von Jahr zu Jahr. In den letzten zehn Jahren sei der Pro-Kopf-Verbrauch weltweit durchschnittlich um 1,2 % pro Jahr gestiegen, und die Branche bringe fast 25 Millionen Bauern Einkommen. Darüber hinaus entstehen in jeder Stufe der Wertschöpfungskette – Anbau, Verarbeitung, Logistik, Röstung und Service – neue Arbeitsplätze.
Die Branche ist enorm: Die globale Kaffeewirtschaft generiert jährlich mehr als 200 Milliarden US-Dollar. Kaffee bleibt eines der am häufigsten gehandelten Produkte weltweit: 2024 überstieg die weltweite Produktion 11 Millionen Tonnen, wovon etwa 8 Millionen Tonnen Kaffeebohnen auf die internationalen Märkte kamen. Der Produktionswert wurde in jenem Jahr auf fast 25 Milliarden US-Dollar und das Exportvolumen auf etwa 34 Milliarden US-Dollar geschätzt.
Nach den Ergebnissen von 2024 sind Brasilien und Vietnam die größten Exporteure, während die Europäische Union und die USA die größten Importeure sind.
Kurz gesagt: Ziel der UN-Entscheidung ist nicht nur das „Feiern“, sondern mehr Aufmerksamkeit für die Arbeit hinter dem Kaffee, ländliche Gemeinden, faire Wertschöpfungsketten und nachhaltige Produktion zu lenken. Hinter jeder morgendlichen Tasse Kaffee steckt eine ganze Wirtschaft und das Leben von Millionen Familien – diese Tatsache wurde nun auch auf internationaler Ebene offiziell anerkannt.
Lesen Sie „Zamin“ auf Telegram!