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Frankreich erhöht Studiengebühren für ausländische Studierende

Frankreich erhöht Studiengebühren für Ausländer

Die französische Regierung plant eine deutliche Erhöhung der Studiengebühren für Studierende aus Nicht-EU-Staaten. Dies wurde vom französischen Ministerium für Hochschulbildung während der Vorstellung der neuen Strategie „Wählen Sie Frankreich für Ihre Hochschulbildung“ bekannt gegeben.

Dem Plan zufolge werden die Bildungskosten für Bürger aus Ländern außerhalb der Europäischen Union deutlich höher ausfallen. Es wird betont, dass die Mehrheit der ausländischen Studierenden auf ein System der vollständigen Gebührenzahlung umgestellt werden soll.

Laut Philippe Baptiste zahlen derzeit bereits etwa 90 Prozent der ausländischen Studierenden die vollen Kosten. Das neue System soll diese Praxis weiter verschärfen.

Gemäß dem neuen Vorschlag könnten die Gebühren für Studierende aus Nicht-EU-Ländern wie folgt festgelegt werden:

- Bachelorstudium: etwa 2.895 Euro pro Jahr (statt bisher 178 Euro);

- Masterstudium: etwa 3.941 Euro pro Jahr (statt bisher 254 Euro).

Das Ministerium betonte, dass dieser Ansatz auf die vollständige Einführung eines „differenzierten Gebührensystems“ abziele. Obwohl dieses bereits 2019 verabschiedet wurde, hat es bisher nicht die erwartete Wirkung gezeigt.

Nach Angaben der Behörden werden Universitäten künftig keine umfassenden Vergünstigungen mehr gewähren; diese sollen nur noch in Ausnahmefällen Anwendung finden. Die Regierung strebt eine Rückkehr zum Prinzip „Regel ist die volle Zahlung, Vergünstigung ist die Ausnahme“ im Bildungssektor an.

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